Enttäuschender Test von 13 Heißluft-Fritteusen. Vier Geräte haben Sicherheitsmängel. © VKI, AK Stmk
Enttäuschender Test von 13 Heißluft-Fritteusen. Vier Geräte haben Sicherheitsmängel. © VKI, AK Stmk

Heißluftfritteusen: Enttäuschender Test

Die Heißluftfritteuse hat sich zum Trendprodukt entwickelt. Konkret handelt es sich um Mini-Backöfen mit Grill und Umluft, bei denen es genügt, vor dem Garvorgang ein bis zwei Esslöffel Speiseöl hinzuzufügen. Die Palette an Nutzungsmöglichkeiten ist vielfältig. Pommes frites, Hühnerkeulen, Gemüse bzw. Muffins sollen damit köstlich gelingen - theoretisch zumindest.

Übersicht der Testergebnisse von 13 getesteten Heißluft-Fritteusen. © VKI, AK Stmk
Übersicht der Testergebnisse von 13 getesteten Heißluft-Fritteusen. © VKI, AK Stmk

Zu viel versprochen 

Doch Endergebnis fällt im Großen und Ganzen enttäuschend aus. Speziell, wenn man nach den Herstellerangaben vorgeht. Die beiden Philips-Fritteusen und die von Caso liefern jedenfalls knusprige Pommes frites, auch wenn diese nicht so intensiv riechen und schmecken wie aus dem Fett heraus und auch merklich trockener sind. Zucchini, Paprika und Champignons kamen bei Befolgung der Herstellerangaben nur bei der Caso AF 400 in kulinarisch ansprechender Form wieder zum Vorschein, bei einigen anderen Geräten führte erst das Experimentieren mit Temperatur und Gardauer doch noch zu besseren Ergebnissen. Gute Muffins erzeugten die beiden Philips-Modelle und Russell Hobbs auf den ersten Versuch, während Severin komplett daran scheiterte. Tiefpunkt sind freilich die Hühnerkeulen: Bei Philips Airfryer HD9220, Gourmetmaxx, Russell Hobbs und Clatronic landen sie blass und mit roten Stellen am Knochen nicht gerade appetitlich auf dem Teller.

Alle Details zum Test (kostenpflichtig).


Die besten Fritteusen 

Philips HD9220 „durchschnittlich“
Macht die besten Pommes frites und auch Muffins gelingen gut. Nach Anleitung gegarte Hühnerkeulen bleiben blass, stellen aber keine Gesundheitsgefahr dar. Ungenaue Regelung der Gartemperatur. Intuitiv bedienbar.

Profi Cook PC-FR 1147 H „durchschnittlich“
Ein relativ preisgünstiges Gerät, das bei der Zubereitung unterschiedlicher Speisen konstant durchschnittliche Ergebnisse liefert. Die Bediensymbole sind schwer erkennbar. Das Gerät ist ein Leichtgewicht und recht kompakt.

Die Schlusslichter

Ebenfalls getestet, aber "nicht zufriedenstellend":

  • Die Tefal Actifry-Modelle 2in1, Genius XL und Original 
  • De’Longhi Multifry FH1394/2

Es handelt sich um Deckelmodelle mit entnehmbarem Frittierkorb, und ausgerechnet im Deckelbereich besteht bei Oberflächentemperaturen zwischen 97 (De’Longhi) und 118 Grad (Tefal) Verbrennungsgefahr. Die vier Geräte überzeugten auch punkto Zubereitung nicht.

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