23.2.2017

3.000 Euro falsche Schulden

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Vorsicht, wenn Sie jemand mit einer unterdrückten Nummer anruft. Es häufen sich Beschwerden in der AK Steiermark, dass sich Anrufer als Rechtsanwälte ausgeben und Zahlungen fordern. Sie behaupten, dass die angerufenen Konsumentinnen und Konsumenten Schulden nicht bezahlt hätten. Wer diese Forderung angeblich stellt bleibt meist im Dunkeln. Die Anrufer bieten aber an, dass mit einer Zahlung alle Schulden beglichen wären.

Es ist alles erfunden

Wenn nicht bezahlt wird, dann wird mit Exekutionen und Negativeintragungen bei Gläubigervertretungen, meist mit sogenannten Schufa-Eintragungen gedroht. Eine Schufa-Eintragung ist eine Bezeichnung aus Deutschland, bei uns sind das die sogenannten Kreditauskunftsdateien. Diese werden in Österreich zum Beispiel beim Kreditschutzverband (KSV) und Alpenländischen Kreditorenverband (AKV ) geführt. Alle Vorwürfe am Telefon sind erfunden und die Rufnummer ist entweder unterdrückt oder aber es scheinen Nummern auf, die selbst bei einer Anzeige an die Fernmeldebehörde nicht nach verfolgt werden können. 

3.000 Euro Schulden

Auch Frau M. erhielt einen Anruf von einer sogenannten Rechtsanwaltskanzlei, die ihr erklärte, dass sie Schulden von etwa 3.000 Euro hätte. Sie wusste, dass es sich um einen Betrug handelt, da sie komplett schuldenfrei ist. Sie legte auf und informierte die AK Steiermark umgehend.

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