Energie Graz: Kunden erhalten Geld zurück
Da die Energie Graz eine laut OGH unzulässige Klausel nutzte, erhalten von der Preiserhöhung vom 1.1.2019 betroffene Kundinnen und Kunden Geld zurück.
Bereits kleine Änderungen lohnen sich, bevor man über größere Investitionen nachdenkt. Die Raumheizung verbraucht die meiste Energie im Haushalt: je nach Gebäude und Dämmung zwischen 50 und 80 Prozent. Die meiste Energie – und damit auch das meiste Geld – kann hier eingespart werden. Durch Regelung der Raumtemperatur kann schnell und wirksam Energie gespart werden. Welche Zimmertemperatur die "richtige" ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: körperliche Aktivitäten, Alter, Bekleidung oder auch Ernährung. Mit Hilfe von Raumreglern und Thermostat- Ventilen kann für jeden Raum individuell die Temperatur eingestellt werden. In Räumen, in denen man sich wenig aufhält, die Heizung drosseln und die Türen geschlossen halten.
Die Heizung um drei Grad zurückdrehen, wenn man tagsüber nicht in der Wohnung ist. Auf keinen Fall völlig abdrehen, denn jedes Wiederaufheizen kostet sehr viel Energie. Tag- und Nachttemperatur sollen nicht mehr als drei Grad auseinander liegen. Die gespeicherte Wohnungswärme reicht aus. Einsparungen bis zu 20 Prozent während der Nachtzeit sind möglich. Wenn der Heizkörper "gluckst", ist es höchste Zeit ihn zu entlüften, denn dann wird er nicht vollständig von warmem Wasser durchflossen und die Wärmeabgabe wird dadurch reduziert.
Alle Fugen und Ritzen an Fenstern und Türen abdichten, denn Zugluft "zieht" nicht nur die Heizenergie aus der Wohnung, sondern auch das Geld aus der Börse. Lange Vorhänge, Sofas oder Schreibtische vor den Heizkörpern behindern die Wärmeabgabe. Vorhänge zur Seite binden oder kürzen. Aber: Vorhänge in der Nacht zuziehen. Der entstehende Luftpolster zwischen Vorhang und Fenster verringert die Wärmeverluste. Und die Heizkörper auch nicht als Wäschetrockner verwenden, denn dadurch gehen bis zu 40 Prozent Energie verloren. Glasflächen bedecken Unbedingt über Nacht Jalousien oder Rollläden schließen. Die meiste Wärme entweicht über Glasflächen und Fensterfugen. Auch durch richtiges Lüften können Heizkosten gespart werden. Das Fenster beim Lüften ganz öffnen. Mindestens zweimal, besser drei- bis viermal am Tag, fünf bis zehn Minuten. Je kälter die Außentemperatur, desto kürzer die Lüftungsdauer, im Winter etwa vier bis sieben Minuten. Während des Lüftens die Heizungsventile abdrehen.
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