Kniffliges Rätsel. © Martina-Berg - AdobeStock, AK Stmk
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Preisausschreiben kostet Grazerin 1.000 Euro

Ein unglücklicher Zufall kostete einer Grazerin 1.000 Euro. Die 38-Jährige hatte im März bei einem Gewinnspiel mitgemacht. Deswegen war die Freude groß, als sie einen Anruf einer freundlichen Frau Claudia Berger erhielt, die ihr erklärte, dass sie von der Firma Security Life aus Stuttgart sei und sie gewonnen habe. "Die Dame sagte zur Konsumentin, dass sie ja beim Preisausschreiben um ein Smartphone mitgemacht und nun in der Endziehung 38.450 Euro gewonnen hätte", schildert AK-Konsumentenschutzleiterin Bettina Schrittwieser den Fall.

Teurer Geldtransport

Die Anruferin erklärte der Grazerin, dass ihr Gewinn mittels Geldtransporter gebracht werde und sie den Transport zahlen muss – über Bitpanda. Diese Möglichkeit gebe es bei der Post in Liezen, sie solle zwei 500er-Scheine der Kryptowährung besorgen und, sobald sie diese hat, wieder anrufen, um den darauf abgedruckten 16-stelligen Code durchzugeben. Im Anschluss werde der Geldkoffer losgeschickt. Die Frauen glichen noch die Adresse ab – diese stimmte. Die Konsumentin tat wie ihr gesagt. Ein teurer Fehler, wie sich im Nachhinein herausstellte. Sobald die Betrüger den Code hatten, konnten sie die insgesamt 1.000 Euro beheben. Der Geldtransporter kam nie an.

Ehrlicher Gewinn – keine Kosten

Schrittwieser warnt: "Bei einem ehrlichen Gewinn ist keine Vorleistung zu erbringen. Wer gewinnt, hat keine Transportkosten, Steuern oder sonstige Gebühren zu zahlen."

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