Vor der ersten Ausfahrt sollte ein Radlservice  für Sicherheit sorgen.
Vor der ersten Ausfahrt sollte ein Radlservice für Sicherheit sorgen © Africa Studio, adobe.stock.com
16.3.2026

Kosten-Check für das Fahrrad-Service

Die AK-Marktforschung hat bei insgesamt 25 Betrieben, acht davon in Graz, einen Preis- und Leistungscheck in puncto Fahrradservice vorgenommen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise des „kleinen Service“ um durchschnittlich 3,60 Prozent gestiegen und beim „großen Service“ um durchschnittlich 2,04 Prozent.

Ein „kleines Service“ umfasst in der Regel Überprüfung der Lichtanlage und des Reifendrucks, Einstellung der Bremsen und der Schaltung. Ebenso werden Lenker und Getriebe eingestellt. Der Preisvergleich zeigt: In Graz zahlt man zwischen 35 und 89,99 Euro, außerhalb von Graz zwischen 44 und 95 Euro. Bei einem „großen Service“ werden zusätzlich etwa Vorder- und Hinterrad zentriert, Getriebe und Naben gewartet, die Lager gereinigt, die Schrauben nachgezogen, alle Verschleißteile überprüft, sowie die Bremsen entlüftet. Die Preisspanne liegt steiermarkweit zwischen 45 und 149,99 Euro. Die Kosten für etwaige Ersatzteile sind darin nicht inkludiert.

E-Bike-Service

Die Preisspanne bei einem E-Bike-Service liegt zwischen 44 und 150 Euro. Wichtig ist hier, ob das Software-Update im Preis inbegriffen ist. Ein Update allein kostet nämlich bis zu 40 Euro, wird aber auch kostenlos angeboten.

Fixpreise und Arbeitsstunden

Bei den meisten Betrieben wird das kleine oder große Service zu einem Pauschalpreis angeboten. Darüberhinausgehende Arbeiten werden oft nach Zeitaufwand verrechnet: Eine Stunde kostet zwischen 55 und 100 Euro.  Für bestimmte Arbeiten verrechnen viele Werkstätten fixe Sätze: Ein Kettenwechsel kostet zwischen 10 und 26 Euro, die Montage eines Kindersitzes oder Gepäckträgers kostet bis zu 29,99 bzw. 31,99 Euro, wird aber auch kostenlos angeboten. „Aufgrund der Vielfalt der verschiedenen Fahrradtypen und angebotenen Services zahlt es sich aus, den Leistungsumfang genau zu hinterfragen und die Angebote und Preise zu vergleichen“, so Andrea Büdenbender von der AK-Marktforschung.

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