18.4.2017

Gartenerde besteht Pestizid- und Schwermetalltest

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Viele Hobbygärtnerinnen und -gärtner widmen sich mit Hingabe der Auswahl von Saatgut und Pflänzchen. Und auch dem entsprechenden Substrat kommt große Bedeutung zu. Die AK Steiermark hat daher elf Produkte vom Umweltbundesamt untersuchen lassen.  

Die Auswahl sowohl der Gartenerden, als auch der Unternehmen bei denen sie gekauft wurden (Hofer, Lagerhaus, Blumen Elke Kamaritsch, R&R Fachmarkt GmbH, Hornbach, Obi, Blumen Krammer), erfolgte zufällig. Das erfreuliche Ergebnis nach der Untersuchung durch das Umweltbundesamt: alle elf getesteten Produkte sind "verkehrsfähig". Das heißt, dass bei allen Proben die untersuchten Schwermetallgehalte unter den gesetzlichen Grenzwerten der Düngemittelverordnung lagen.  

Nur im Spurenbereich

Pestizide konnten nur im Spurenbereich nachgewiesen werden. Aufgrund der geringen Mengen wurden alle Proben als "unauffällig" bewertet. Ein Produkt – Immergrün Bio Tomaten- und Gemüseerde – war frei von Pestiziden.  

Lediglich zwei Proben wiesen entweder einen im Vergleich zu den anderen untersuchten Produkten erhöhten Urangehalt (Immergrün Blumenerde) oder einen erhöhten Nickelgehalt (frux Blumenerde mit Naturton) auf. Beide Gartenerden sind aber verkehrsfähig, da sie sämtliche geltenden Vorschriften einhalten. "Bei beiden Produkten besteht wie auch bei allen anderen keinerlei gesundheitliche Gefahr für den Menschen", so AK-Experte Josef Kaufmann.  

Preisunterschiede

Auffällig ist, dass sich die Produkte preislich stark unterschiedlich gestalten. Das billigste Produkt mit 0,14 Euro pro Liter führte die Hofer KG, das mit 0,998 Euro pro Liter teuerste Produkt die OBI Markt GmbH. Dies ist jedoch auch auf die Packungsgröße zurückzuführen, da das Produkt Combo Sana – Anzucht- und Kräutererde in einem 5-Liter-Gebinde verkauft wird, ebenso wie das zweitteuerste Produkt frux Classic Line mit 0,720 Euro pro Liter.

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