In der Steiermark – so das Branchenradar 2018 – sind 61 von 1.000 Einwohnern Mitglied in einem der 83 steirischen Standorte der Fitnesscenter.
In der Steiermark – so das Branchenradar 2018 – sind 61 von 1.000 Einwohnern Mitglied in einem der 83 steirischen Standorte der Fitnesscenter. © Rido - adobestock, AK Stmk
2.12.2019

Fitnessstudios im Preischeck

Fitness liegt im Trend. Sowohl die Zahl der Besucherinnen und Besucher als auch die der Studios steigt beständig. Bei Letzteren ist das Angebot vielschichtig und reicht vom reinen Work-Out-Place bis zum exklusiven Wellnessresort. Dementsprechend variieren die Preise, wobei der Vergleich aufgrund der unterschiedlichen Angebote und Bezeichnungen sowie der oftmals bestehenden Möglichkeit, sich sein eigenes individuelles Programm zusammenzustoppeln, alles andere als einfach ist, erklärt AK-Marktforscher Josef Kaufmann.

Vielzahl an Angeboten und Leistungen

Die AK Steiermark hat die Preise und die Verträge von 20 Studios gesichtet und festgestellt, dass die Preisstruktur sehr unterschiedlich ist: Um die Kostentransparenz zu gewährleisten, müssen sämtliche Bestandteile (Einschreib-, Aktivierungsgebühren, Karten-, Verwaltungs-, Service- oder Trainerpauschalen, Zutrittsbänder) zusammengefasst werden. Die Preise liegen dann bei den Pauschalangeboten zwischen 268 Euro (FitInn, Graz) und 1.458 Euro (John Harris Fitness, Graz) pro Jahr. Die ausgelobten monatlichen Preise liegen aber zwischen 19,90 Euro und 109 Euro, was jedoch zu kurz greift, da oftmals eine mehrmonatige bzw. jährliche Mindestvertragsdauer oder Aktivierungsgebühren verlangt werden.
Auch werden über die Pauschalpakete hinausgehende Leistungen (individuelle Trainingsprogramme mit Personalcoach, Erstellung von Ernährungsplänen usw.) angeboten, die jedoch gesondert gezahlt werden müssen. Manchmal gibt es Vertragspartnerschaften mit Versicherungen mit gesonderten Tarifen, die allerdings direkt nachgefragt werden müssen.

Kriterien für die Auswahl festlegen

In aller Regel hängen aber die Preise von der Ausstattung ab. Studios mit Wellnessoase, Sauna, Solarien und dementsprechend luxuriösem Ambiente kosten mehr. Daher kann man seitens der AK-Marktforschung nur raten: Alle Preisbestandteile berücksichtigen, kostenlose Probetrainings bzw. Rabatte ansprechen „und sich darüber klar werden, was man will“, so Kaufmann.

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