Modell "Kalkhoff Endeavour 27 Herren" © Stiftung Warentest, VKI
Modell "Kalkhoff Endeavour 27 Herren" © Stiftung Warentest, VKI
3.7.2017

Trekkingräder: Entspannt radeln

Radhersteller wollen auf die Bedürfnisse von Damen und Herren eingehen. Die Folge sind auffallende Unterschiede im Fahrverhalten. Im aktuellen Test waren jeweils zehn gleichartige Damen- und Herrenmodelle auf dem Prüfstand.

Für die Damenversionen haben die Hersteller das Oberrohr um einige Handbreit abgesenkt, was das Aufsteigen erleichtert. Ein kleiner Unterschied mit teils großen Auswirkungen beim Fahrverhalten: Die Modelle für Damen sind bei den meisten Paarungen etwas komfortabler, dafür erwiesen sich die Herrenräder mit geradem Oberrohr als sportlicher. Vor allem beim Fahren mit Gepäck blieben sie besser in der Spur. Ausnahme ist der Testsieger von Kalkhoff (900 Euro), bei dem auch die Damenvariante (799 Euro) schwer beladen ruhig und ohne Lenkerflattern lief.

20.000 km im Zeitraffer

Die Kalkhoff-Räder sind außerdem eines von nur drei Paaren, die keinerlei Schwächen im Dauertest zeigten – neben Raleigh und Stevens (Damen und Herren bei beiden je 899 Euro). Für den Dauertest wurde im Labor eine Strecke von 20.000 Kilometern simuliert.

Schaltungsmix

Mehrere Hersteller bewerben die Schaltung ihrer Bikes mit dem Label „XT“. Einen wirklichen Unterschied erkennt man aber erst, wenn die gesamte Schaltgruppe aus diesen hochwertigen Komponenten besteht. Allzu oft werden Bauteile verschiedener Hersteller gemischt.

Fahren im Dunkeln

Neben dem Nabendynamo bieten bis auf die Modelle von Stevens mittlerweile alle Räder LED-Standlichter vorne und hinten. Wichtig ist ein breiter und gleichmäßig ausgeleuchteter Lichtkegel. KTM (Damen und Herren jeweils 899 Euro) und Stevens zeigten hier Schwächen: In der Mitte ein heller Spot, an den Rändern nur geringe Ausleuchtung.

Testergebnisse Trekkingräder VKI,VKI © VKI, VKI


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