Frau beim Einkaufen © Artallianz, stock.adobe.com
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AK-Warenkorb: Biowaren teurer, Marken- und Billigprodukte billiger   

Für den steirischen AK-Warenkorb 2021 wurden erneut 17 Produktgruppen (insgesamt 661 Produkte) des täglichen Bedarfs einer Preisanalyse bei acht Supermärkten und Diskontern unterzogen.  
 
Trotz Preisschwankungen bei den einzelnen Produkten ist der Durchschnittspreis des Steirischen AK-Warenkorbes vom Vorjahr auf 2021 im Wesentlichen gleichgeblieben. Die größte Preissteigerung ist bei den Bioprodukten mit 1,44 Prozent zu verzeichnen. Markenprodukte sind gegenüber 2020 um 0,99 Prozent und Billigprodukte um 3,25 Prozent günstiger geworden. „Die steirischen Haushalte geben monatlich etwa 384 Euro für Ernährung und alkoholfreie Getränke aus – in Summe sind das bei 555.700 Haushalten rund 2,57 Milliarden Euro pro Jahr“, sagt AK-Marktforscher Josef Kaufmann. 

Rund 29 Euro Differenz bei Warenkörben

Für 17 Produkte des Steirischen AK-Warenkorbes sind im Durchschnitt 32,78 Euro zu bezahlen. Der Warenkorbpreis für die Billigschiene beträgt 17,57 Euro, für die Bioprodukte 46,65 Euro und jener für die Markenprodukte 35,10 Euro. „Die Preisdifferenz zwischen billigstem und teuerstem Warenkorb beträgt 29,08 Euro, das sind rund 166 Prozent“, sagt Kaufmann. 

Tomaten: Rund 700 Prozent Preisunterschied

Mit rund 171 Prozent weisen Markenprodukte die größte Preisdifferenz auf. Im Vergleich aller Produktgruppen zueinander liegt der Preisunterschied nur bei Vollmilch unter 90 Prozent, bei Tomaten hingegen bei 700 Prozent – von 1,49 bis zu 11,93 Euro. Über 600 Prozent Differenz sind bei Semmeln (10 Stück Packung) von 0,89 bis 6,90 Euro und bei der 100g Vollmilchschokolade um 0,55 bis 3,98 Euro zu finden.  

Verbesserung bei Herkunftsangaben

Knapp 95 Prozent der erfassten Produkte sind bereits mit Herkunftsangaben versehen. Auch die österreichischen Herkunftsangaben nehmen stark zu, von rund 48 Prozent im Jahr 2011 auf etwa 78 Prozent im heurigen Jahr. 
 
Erhoben wurden die Preise bei Spar, Interspar, Billa, Billa Plus und Unimarkt sowie den Diskontern Hofer, Lidl und Penny.

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