12.12.2017
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Crowdfinance: Wie hoch ist das Risiko?

Einmachglas mit vielen Münzen. © lemontreeimages, AdobeStock

Hölzerne, fein gearbeitete Smartphone- und Tablet-Hüllen waren die Geschäftsidee. Das Geld für die Umsetzung hatte sich Woodero aus der Obersteiermark über eine Plattform für Crowdfinanzierung geholt. Doch das junge Unternehmen übernahm sich und ging Anfang 2015 Pleite – als erstes österreichisches schwarmfinanziertes Unternehmen. 175 Investorinnen und Investoren verloren im Schnitt knapp 1.000 Euro. AK-Experte Josef Kaufmann: "Man muss diese Investition generell als hochspekulativ und risikoreich ansehen."

15 Plattformen

Derzeit gibt es in Österreich 15 Plattformen, die als Vermittler Crowdfinanzierung anbieten. "Die Plattformen müssen keine inhaltlichen Prüfungen der Wirtschaftlichkeit oder eine Prüfung des Businessplans durchführen", so Kaufmann.

Zinsen oder Beteiligung

Üblich sind Beteiligungen nach den Modellen "Geld für Zinsen" (lending-based) und "Geld für Beteiligung" (equity-based). Für beide gilt seit Herbst 2015 das Alternativfinanzierungsgesetz (AltFG). In Österreich wurden inzwischen 170 Crowdfinance-Projekte bei der Informationssammelstelle des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) hinterlegt (Stand: November 2017). Von Solarenergie, Windenergie, Heiztechnik und innovativen Baustoffen über Immobilien-entwicklung, Sportbekleidung und Biotechnologie bis Kosmetik und Software-Entwicklung war alles dabei.

Prüfung und bessere Info 

Um diese Anlageform sinnvoll einem möglichst breiten Publikum anzubieten, sind Verbesserungen notwendig, heißt es in der aktuellen Studie. Eine, wenn auch verkürzte, inhaltliche Prüfung oder zumindest eine Aufarbeitung wichtiger Daten und übersichtliche Informationsquellen wären hier entsprechende Ansatzpunkte.

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