Auch Arbeitgeber betrifft das neue Gesundheitsberufe-Register. © Michaela Rofeld/stock.adobe.com, AK Stmk
Auch Arbeitgeber betrifft das neue Gesundheitsberufe-Register. © Michaela Rofeld/stock.adobe.com, AK Stmk

Register Gesundheitsberufe: Infos für Arbeitgeber

Das neue Gesundheitsberuferegister bringt ebenso Vorteile für die Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen. So wird der administrative Aufwand für die Personalverwaltungen erleichtert, da sie sich künftig auf das Register und die damit verbundene behördliche Überprüfung verlassen können.

Registrierung direkt in Ihrem Unternehmen

Wir möchten Ihnen und Ihren Beschäftigten die Registrierung so einfach und zeitsparend wie möglich gestalten. Deshalb bietet die AK größeren Betrieben eine Registrierung direkt vor Ort an. Der Termin und die genaueren Modalitäten werden zwischen der AK Registrierungsbehörde und dem Unternehmen vereinbart. In Betrieben mit Betriebsrat bzw. Personalvertretung können deren Mitglieder in die Vorbereitung einbezogen und insbesondere an der Organisation vor Ort beteiligt werden. Dadurch ersparen sich Ihre Beschäftigten nicht nur wertvolle Zeit und einen Behördenweg, sondern wird auch der damit verbundene Arbeitsausfall in Ihrem Unternehmen gering gehalten.

Wie Sie uns unterstützen können

Die AK ist um einen raschen und reibungslosen Ablauf der Registrierung in Ihrem Unternehmen bemüht. Sie können uns unterstützen, indem Sie uns die Anzahl der zu registrierenden Berufsangehörigen an den jeweiligen Standorten Ihres Unternehmens und die jeweiligen Ansprechpersonen vor Ort melden. Dazu wird ersucht das Erhebungsblatt für Arbeitgeber zu verwenden.

Information über die Meldung beim Hauptverband

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können die Registrierungsbehörden durch eine spezifische Meldung ihrer Beschäftigten unterstützen. Dabei ist das Eintrittsdatum von neu aufgenommenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflege und der gehobenen medizinisch-technischen Berufe zu berücksichtigen. So ist die Meldung von neu aufgenommenen Berufsangehörigen ab 1.1.2018 verpflichtend und auch eine freiwillige Meldung von bereits davor im Betrieb tätigen Berufsangehörigen möglich.

Abhängig davon, welcher Weg zur Durchführung der Meldung gewählt wird, ergibt sich die Ansprechperson. Informationen dazu gibt es weiter unten.

Tipp/Hinweis/Achtung

Achtung! Diese Meldung ersetzt nicht die Antragsstellung durch den Berufsangehörigen.

Verpflichtende Meldung von ab 1.1.2018 aufgenommen Personen

Welche Möglichkeiten zur Gesundheitsberufe-Registermeldung über ELDA gibt es und wo wird Hilfe für die Durchführung der Meldung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angeboten, die ab den 1.1.2018 im Betrieb arbeiten?

  • Lohnverrechnungssoftware / ERP-Software (z.B. SAP, BMD, DATEV etc.)

Die Anbieter von Lohnverrechnungs-, bzw. ERP-Software, über die eine ELDA-Meldung erfasst und übermittelt werden kann, berücksichtigen gesetzliche Vorgaben, so auch die Möglichkeit zur Gesundheitsberufe-Registermeldung. Gewöhnlich wird hierzu ein Software-Update angeboten, das die Erweiterung der ELDA-Meldung um die Gesundheitsberufe-Registermeldung beinhaltet. Die Art der Umsetzung obliegt hierbei dem jeweiligen Software-Hersteller. 

Für Informationen über die Verfügbarkeit und Handhabe, bitte um Kontaktaufnahme mit dem Ansprechpartner des Software-Herstellers.  In der Regel erstellt die Software ein Export-File, das anschließend an ELDA übermittelt wird – zur Übermittlung stehen folgende Kanäle zur Verfügung: 

  • File-Upload über die ELDA-Website 
  • File-Upload via ELDA-Software (Client)
  • Erfassungsformular über die ELDA-Website (ELDA-Online: ab 01.03.2018 verfügbar)


  • Erfassungsformular über den ELDA-Software-Client (seit 02.01.2018 verfügbar)


Tipp/Hinweis/Achtung

Für Fragen zur Bedienung des ELDA-Software-Clients oder zur Eingabe auf der ELDA-Webseite wenden Sie sich bitte an den ELDA-Support: 05/7807-504300

Freiwillige Meldung von bereits vor dem 1.1.2018 aufgenommen

Die Meldung der Neuanstellung von Berufsangehörigen für Gesundheitsberufe durch Arbeitgeber im Rahmen der ELDA-Gesundheitsberuferegistermeldung ist seit 1. Jänner 2018 verpflichtend. Details dazu finden Sie hier. 

Es gibt auch die Möglichkeit bereits angestellte Berufsangehörige zu melden. Was im ersten Moment nach Mehraufwand klingt, reduziert den Gesamtaufwand für Arbeitgeberund Behörden gleichermaßen. Mit der Gesundheitsberuferegistermeldung über ELDA wird ein Großteil der erforderlichen Daten der Berufsangehörigen bereits elektronisch übermittelt und es kann somit die benötigte Zeit für die Registrierung und/oder den Behördenweg (also betriebliche Ausfallszeiten) maßgeblich minimieren. Besonders für Arbeitgeber, die für die ELDA-Gesundheitsberuferegistermeldung eine Lohn- bzw. ERP-Software (SAP, BMD, DATEV etc.) einsetzen, gibt es abhängig von der eingesetzten Software, vielfach die Möglichkeit rasch eine Meldung für alle bereits angestellten Berufsangehörigen zu erstellen. 

Für Information, ob oder wie dies in der Software umsetzt werden kann, wird die Kontaktaufnahme mit dem konkreten Software-Anbieter empfohlen.  

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