Datenschutz: Klauseln zur Verwendung von Beschäftigtendaten

Der Arbeitgeber darf personenbezogene Beschäftigtendaten verwenden, wenn dies zur Erfüllung einer vertraglichen Verpflichtung (etwa aus dem Arbeitsvertrag) oder einer gesetzlich vorgesehenen Verpflichtung (aus dem Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Steuerrecht etc) notwendig ist.

Daten dürfen weiters verwendet werden, wenn es zur Wahrung der berechtigten Interessen des Arbeitgebers erforderlich ist, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte der Arbeitnehmer, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen.

Vorsicht!

Die Datenverwendung ist aber auch zulässig, wenn der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin zustimmt. Deshalb versuchen ArbeitgeberInnen häufig schon bei Vertragsunterzeichnung, die Zustimmung der Beschäftigten zur Verwendung zusätzlicher persönlicher Daten einzuholen. Dazu zählen etwa Hobbys, die private E-Mail-Adresse, aber auch ein Foto von Ihnen.

Das könnte Sie auch interessieren

Digital © vege, Fotolia.com

Die Macht der Daten

Die Sammlung und Analyse von Daten sind ein sehr gewinnbringendes Geschäftsmodell geworden. Welche Chancen haben NutzerInnen gegen Big Data?

Junger Mann sitzt vor dem Laptop und tippt auf der Tastatur herum. Aus dem Bildschirm "schweben" ihm Zahlen entgegen. © lassedesignen, stock.adobe.com

FAQs zur Datenschutz-Grundverordnung

Mehr Datenschutz für Privatpersonen: Darauf zielt die neue Datenschutz-Grundverordnung. Finden Sie hierzu die wichtigsten Fragen und Antworten.

Datenschutzexperte Karl Schneeberger beantwortet die wichtigsten Fragen zur neuen Datenschutzverordnung. © Graf, AK Stmk

Welche Daten für welchen Zweck?

Im Mai tritt die neue Datenschutz- Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Es gibt noch viele offene Fragen, die Datenexperte Karl Schneeberger beantwortet.