17.5.2018
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Immer mehr arbeiten in der Freizeit

Mann sitzt mit am Balkon vor einem Laptop und schaut aufs Handy. © Halfpoint, AdobeStock

Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen: Mehr als jeder dritte Beschäftigte (40 Prozent) in Österreich ist in seiner Freizeit für seine Firma erreichbar. "Die aktuellen Arbeitsmittel wie beispielsweise Smartphones fördern diese Entwicklung", erklärt AK-Experte Karl Schneeberger. Eine Studie der AK Wien aus dem Jahr 2016 beschäftigte sich bereits mit der Problematik der dauernden Erreichbarkeit. "Bei unseren Beratungen merken wir, dass die Beschwerden und Anfragen in diesem Bereich immer mehr zunehmen", so Schneeberger.

24/7

Niemand ist zu einer dauerhaften Rufbereitschaft verpflichtet. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen nur erreichbar sein, wenn eine Rufbereitschaft vereinbart wurde – die ist dann nach Kollektivvertrag oder Einzelvereinbarung zu bezahlen, sagt der Arbeitnehmerschutz-Experte. Tatsächliche Arbeitsleistungen sind als Überstunden bzw. Mehrarbeit abzugelten.

Freizeit ist Freizeit

Beschäftigte haben ein Recht auf ungestörte Freizeit. Ständige Erreichbarkeit verursacht Stress, Grübeln und Nachdenken über die Arbeit. Daraus resultieren Schlafschwierigkeiten und Schlaflosigkeit. Es gibt einen Zusammenhang zwischen ständiger Erreichbarkeit und psychischen Belastungen. "Leistungsfähige Arbeitnehmer brauchen Erholungszeiten. Ohne Erholung kann man nicht produktiv sein", betont Schneeberger: "Es ist wichtig, dass sich aus der Unternehmenskultur entwickelt, dass Freizeit auch Freizeit ist – das zeichnet ein gutes Unternehmen aus."


Arbeitszeit und Freizeit von Beschäftigten verschwimmen. © APA, APA




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