Parkplatz-Abzocke ausgebremst
Abmahnschreiben mit hohen Geldforderungen haben Autofahrer:innen jahrelang verunsichert – nun ist Schluss damit!
Die AK warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche im Zusammenhang mit Buchungen über Booking.com. Konsument:innen erhalten gefälschte E-Mails von vermeintlichen Unterkünften mit der Aufforderung, Buchungs- oder Kreditkartendaten zu bestätigen und/oder eine Vorauszahlung zu leisten. Andernfalls werde die Reservierung storniert. Die AK rät: Niemals auf Links in E-Mails klicken, um persönliche Daten oder Zahlungsinformationen preiszugeben!
„Die Fallen für Konsument:innen werden immer professioneller und schwerer erkennbar“, sagen die AK Konsument:innenschützer. „Die E-Mails stammen von Kriminellen. Sie geben sich als gebuchte Unterkunft aus und verlinken auf oft täuschend echt aussehende Webseiten. Die E-Mails wirken vertrauenswürdig, weil die korrekten persönlichen Daten und Reisedaten enthalten sind.“ Tatsächlich wurden die Daten der Kund:innen von Kriminellen erbeutet.
„Die kurze Frist zur Bestätigung der Daten sowie die angekündigte Möglichkeit einer Stornierung kurz vor Reisebeginn setzen die Konsument:innen deutlich unter Druck.“ Schon das Anklicken eines externen Links in der Mail beinhaltet die Gefahr, dass Schadsoftware auf Computer oder Handy landen.
Klicken Konsument:innen auf einen Bezahllink und überweisen tatsächlich das Geld für die Buchung an die Kriminellen, ist es oft sehr schwierig, den Betrag zurückzubekommen. In Einzelfällen berichteten Konsument:innen auch davon, dass die Bezahlung anscheinend nicht funktioniert habe, daher versuchten sie die Bezahlung mehrmals und überwiesen damit ein Vielfaches des beabsichtigten Betrages an die Betrüger.
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