Quali­fizier­ungs­förd­er­ung für Be­schäft­igte

Das Arbeitsmarktservice (AMS) fördert mit dieser Beihilfe die Kosten der Qua­li­fi­zier­ungs­maß­nahm­en von ArbeitnehmerInnen. Ziel ist es, durch Qualifizierung die Beschäftigung von ArbeitnehmerInnen zu sichern und sie beim beruflichen Aufstieg zu unterstützen. 

Wer die Förderung erhalten kann

Grundsätzlich sind Kurs- bzw. Personalkosten bei Qualifizierungen (im Ausmaß von zumindest 16 Wochenstunden) von folgenden vollversicherten oder karenzierten Beschäftigtengruppen (auch freie DienstnehmerInnen) förderbar, wenn die Schulung eines der folgenden Ziele verfolgt:

ArbeitnehmerInnen mit höchstens Pflichtschulabschluss, wenn der Kurs zu mindestens einem der folgenden arbeitsmarktpolitischen Ziele beiträgt:

  • höherwertige Tätigkeit am selben Arbeitsplatz
  • Wechsel auf einen höherwertigen Arbeitsplatz
  • Verbesserung von Basiskompetenzen (z.B. Sprachkenntnisse, Computerkenntnisse)
  • Abschluss einer zertifizierten Ausbildung
  • fachliche Spezialisierung
  • Sicherung der Beschäftigung für die Dauer von mindestens 6 Monaten

ArbeitnehmerInnen mit Lehrabschluss bzw. Abschluss einer Berufsbildenden mittleren Schule, wenn der Kurs zu mindestens einem der folgenden arbeitsmarktpolitischen Ziele beiträgt:

  • höhere Entlohnung (höhere kollektivvertragliche Verwendungsgruppe oder Erhöhung um min­des­tens 10%)
  • Wechsel auf einen höherwertigen Arbeitsplatz
  • Erleichterung des Wiedereinstiegs nach einer familiär bedingten Berufsunterbrechung
  • Verbesserung von Basiskompetenzen (z.B. Sprachkenntnisse, Computerkenntnisse)

ArbeitnehmerInnen mit höherer Ausbildung als Pflichtschulabschluss, die das 45. Lebens­jahr vollendet haben, wenn der Kurs zu mindestens einem der folgenden ar­beits­markt­po­li­tisch­en Ziele beiträgt:

  • Übernahme alternsgerechter Tätigkeiten am selben Arbeits­platz
  • Wechsel auf alternsgerechten/weniger belastenden Arbeitsplatz
  • Anpassung an den aktuellen Stand der Technik/des Wissens
  • fachliche Spezialisierung
  • Verbesserung von Basiskompetenzen (z.B. Sprachkenntnisse, Computerkenntnisse)

Nicht förderbar sind

  • UnternehmenseigentümerInnen
  • Mitglieder der zur Geschäftsführung berufenen Organe
  • ArbeitnehmerInnen in einem unkündbaren Arbeitsverhältnis (BeamtInnen oder Ar­beit­nehmer­Innen in definitiv gestellten Arbeitsverhältnissen)
  • Lehrlinge
  • überlassene ArbeiterInnen von gewerblichen Arbeitskräfteüberlassern, für die der Sozial- und Weiterbildungsfonds gemäß Arbeits­kräfte­über­lass­ungs­ge­setz eine Förderung der Weiter­bild­ung vorsieht.

Hinweis

Nähere Informationen erhalten Sie beim AMS.