Geht es nach den rund 300 Befragten einer AK-Studie, reduziert sich das Risiko, arbeitslos zu werden, durch Weiterbildung. © Robert Kneschke - stock.adobe.com, AK Stmk
Geht es nach den rund 300 Befragten einer AK-Studie, reduziert sich das Risiko, arbeitslos zu werden, durch Weiterbildung. © Robert Kneschke - stock.adobe.com, AK Stmk

Steirische Beschäftigte sind weiterbildungshungrig

Für eine AK-Studie wurden rund 300 Beschäftigte, die sich in einer Weiterbildungsmaßnahme befinden, eine abgeschlossen oder geplant haben, befragt. Tenor: Lebenslanges Lernen ist wichtig und reduziert das Risiko, arbeitslos zu werden.

Mit durchschnittlich sieben abgeschlossenen Bildungsmaßnahmen ist die Anzahl der Weiterbildungen im Berufsleben der Steirerinnen und Steirer hoch, wie die Bildungseffektstudie 2019 des Grazer Instituts bmm im Auftrag der AK zeigt. Obwohl einer beruflichen Weiterbildung spontan von den rund 300 Befragten anstrengende Mehrfachbelastung attestiert wird, wird sie als (sehr) wichtig empfunden. Denn die Top-3-Effekte sind für mehr als die Hälfte der Befragten die Veränderungen des Tätigkeitsprofils, eine Lohnerhöhung
(47 %) und die Steigerung des Selbstbewusstseins (40 %). 

Motive für die Weiterbildung

Ausschlaggebend für Weiterbildung sind für 42 Prozent der Wunsch des Arbeitgebers und die besseren Karrierechancen (38 %) sowie ganz persönliche Gründe (33 %). Aber auch ein höherer Verdienst macht bildungsmobil. Die berufliche Situation nach der Weiterbildung stellt die Steirerinnen und Steirer zufrieden – allerdings gibt es noch Luft nach oben und deutliches Potenzial.

In der Arbeitszeit

Die ideale Zeit für Weiterbildungen ist die bezahlte Arbeitszeit – so mehr als die Hälfte der Befragten. Die Erwartungen bzw. idealen Zeiten stimmen mit der Realität überein: Mehr als 50 Prozent mit derzeitiger bzw. abgeschlossener Weiterbildung absolvier(t)en diese während der bezahlten Arbeitszeit. "In einer AK-Vergleichsstudie von 2012 absolvierten nur 26 Prozent eine Weiterbildung während der Arbeitszeit", schildert Ursula Strohmayer, AK-Bereichsleiterin für Bildung. Berufsbegleitend waren es damals 74 Prozent, heute sind es 45 Prozent. 
Den steirischen Beschäftigten ist ihre Weiterbildung selbst etwas wert. Die Eigenfinanzierung ist im Vergleich zu 2012 leicht gestiegen: von 46 Prozent auf 54 Prozent. Die Arbeitgeberfinanzierung ist im Vergleich zu 2012 mit 41 Prozent zu 38 Prozent fast gleich geblieben. Durchschnittlich werden 2.450 Euro pro Weiterbildung ausgegeben. 
Arbeitgeber und Vorgesetzte sind die Infoquelle Nr. 1, gefolgt von Weiterbildungsinstituten sowie Websites. 

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