22.3.2017
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Kinderbetreuungsgeld beim 2. Kind

Pärchen auf der Couch. Er hält ihren Babybauch. © Fotolia.com/LIGHTFIELD-STUDIOS, AK Stmk

Auch für Ihr zweites Kind bekommen Sie einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld (KBG), wenn die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Das ist zum Beispiel ein aufrechtes Dienstverhältnis. Denn der Karenzurlaub wird wie eine Beschäftigung gerechnet. Die Höhe des einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld wird folgendermaßen berechnet:

Die Höhe ist (wie beim ersten Kind) bei Wochengeldbezieherinnen 80 Prozent des Wochengeldes, das mit der Geburt des zweiten Kindes zusteht. (Informationen, ob bzw. in welcher Höhe Wochengeld zusteht, erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Krankenkasse). Es steht nur dann zu, wenn zuvor gearbeitet wird oder das Beschäftigungsverbot direkt an den Kinderbetreuugsgeld-Bezug anschließt.
Als zweite Möglichkeit wird es vom Einkommen im Jahr vor Geburt des weiteren Kindes berechnet. Das ist in der Regel gering bzw. nicht vorhanden da Karenzurlaub konsumiert wird.

Beantragung ist sinnvoll

Aufgrund der Berechnung "rechnet" sich das einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld bei einem weiteren Kind nur dann wenn zuvor wieder für zumindest drei Kalendermonate mit einem höheren Einkommen gearbeitet wird (Berechnungsgrundlage Wochengeld) bzw. direkt im Kinderbetreuungsgeldbezug wieder das Beschäftigungsverbot beginnt. Es kann aber trotzdem sinnvoll sein, das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld zu beantragen, da  dies die Voraussetzung für den zweiten Elternteil ist, auch einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld beziehen zu können (z.B. weil der Vater ein hohes Einkommen hat).

Video: Das neue Kindergeldkonto

Das neue Kindergeldkonto bringt mehr Flexibilität, Fairness und Individualität für junge Familien. Es gilt für Geburten ab 1. März 2017.

KBG bei Geburten ab 1. März 2017

Konto statt Varianten: Mit 1. März gibt es beim Kinderbetreuungs-geld Änderungen. Alle Infos zu Partnerschaftsbonus und Familienzeitbonus.

Online-Rechner für das Kinderbetreuungsgeld

Mit dem Rechner vom Familienministerium können Sie online das Kinderbetreuungsgeld berechnen. Die Zuverdienstgrenze wurde erhöht.

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