9.7.2013
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Eigenheimförderung


Jungfamilie Kinderzimmer © Fotolia/drubig photo, AK

Es werden die Errichtung von Eigenheimen und der Einbau einer abgeschlossenen Wohnung in ein bestehendes Gebäude gefördert. Um die Förderung können volljährige Liegenschaftseigentümer, Wohnungseigentümer oder Bauberechtigte mit österreichischer Staatsbürgerschaft oder Gleichgestellte ansuchen bzw. müssen je nach Konstellation dem Förderungswerber nahestehende Personen diese Voraussetzungen erfüllen.

Welche Vorraussetzungen gibt es?

Das Eigenheim muss ganzjährig bewohnt sein. Rechte an bisherigen Wohnungen (auch mitgeförderter Angehöriger) müssen spätestens sechs Monate nach Bezug aufgegeben werden.

Das Jahresnettoeinkommen (Familieneinkommen) darf für eine Person 34.000 Euro und für zwei Personen 51.000 Euro nicht übersteigen. 

Für jede weitere Person erhöht sich die Einkommensgrenze um je 4.500 Euro. Bei Überschreitung der sich so ergebenden Einkommensgrenze um je 900 Euro wird die Förderungshöhe jeweils um 20 Prozent verringert. Die Einreichung des Ansuchens muss vor Abschluss der Bauführung (Erteilung der Benützungsbewilligung) erfolgen.

Für die Errichtung von Eigenheimen werden bei Vorliegen bestimmter technischer Vorraussetzungen Förderungsbeiträge gewährt. Sie können auch als Zuschüsse zu einem Darlehen oder Kredit eines Kreditinstitutes in fünffacher Höhe des Förderungsbeitrages mit einer mindestens 10-jährigen Laufzeit ausbezahlt werden, wenn diese den Bedingungen der Durchführungsverordnung zum Steiermärkischen Wohnbauförderungsgesetz 1993 entsprechen.

Wie hoch ist die Förderungshöhe?

Die Förderung wird in Pauschalbeträgen gestaffelt nach Haushaltsgröße gewährt. Bei der Ermittlung der Haushaltsgröße werden neben dem Förderungswerber dessen Ehegatte/Lebensgefährte sowie dessen mitwohnenden Elternteile, Kinder und nahestehende Personen berücksichtigt und beträgt der Förderungsbetrag bei einem 1-Personen-Haushalt 10.000 Euro, bei einem 2-Personen-Haushalt (Ehepaar, Lebensgemeinschaft oder eingetragener Partnerschaft) 10.500 Euro und bei Jungfamilien bzw. Jungfamilien-Gleichgestellten 12.000 Euro. Die Beträge erhöhen sich für jede weitere nahestehende Person um 500 Euro, bei besonderer Berücksichtigung ökologischer Standards (Passivhausstandard oder Holzkonstruktion) um 2.000 Euro, bei Errichtung eines Eigenheimes in einem Siedlungsschwerpunkt gem. § 2 (1) Z.31 Raumordnungsgesetz 2010 um 2.000 Euro und ebenso bei Errichtung eines Eigenheimes in einer Berggemeinde und Errichtung von Eigenheimen in Gruppen um 2.000 Euro.

Eine Förderung ist auch möglich, wenn durch die Erweiterung eines bestehenden Eigenheimes eine baulich abgeschlossene Wohnung ohne Einbeziehung bestehenden Wohnraumes neu errichtet wird. Näheres und die technischen Vorraussetzungen finden Sie hier.

Bauvollendungsfrist drei Jahre

Das geförderte Eigenheim ist innerhalb der vorgeschriebenen Bauvollendungsfrist (im Normalfall drei Jahre) fertigzustellen und zu beziehen. Mit dieser Fertigstellungsmeldung ist der Benützungsbewilligungsbescheid, Meldebestätigungen für alle im Eigenheim wohnenden Personen sowie Nachweise für die widmungsgemäße Verwendung der Förderungsmittel vorzulegen (Rechnungen und Zahlungsnachweise über das Fünffache des Förderungsbetrages sowie Rechnungen und Zahlungsnachweise für "Alternativenergie Anlagen" nach positiver Stellungnahme der Energieberatung usw.).

Keine Förderung fossiler Brennstoffe

Eigenheime, die mit fossilen Brennstoffen (Öl, Gas, Kohle, Koks) beheizt werden sollen, werden grundsätzlich nicht mehr gefördert. Über mögliche Ausnahmen informiert im Einzelfall die Fachabteilung Energie und Wohnbau des Amtes der Landesregierung oder der Landesenergiebeauftragte. Das Vorliegen der energetischen Voraussetzungen für die Förderung ist durch eine positive Stellungnahme einer amtlich anerkannten Energieberatungsstelle nachzuweisen.

Wohnbauscheck - Ersterwerb von Eigentumswohnungen

Einkommensgrenzen und Erfordernisse für Förderungsdarlehen des Landes.

Eigenheim in Gruppen

Mindestens 10 aneinander gebaute Eigenheime auf Bauplätzen bis zu 800 m2.

Förderung von Jungfamilien

Wer gilt als Jungfamilie und welche Kriterien gibt es für die Förderung?

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