Ingrid Brodnig: „Wir alle können Korrektiv sein“
Ingrid Brodnig deckt in „Feindbild Frau“ die Muster des Online-Hasses auf. Ein Gespräch über rechtliche Hebel und die Macht digitaler Zivilcourage.
Wenn im Herbst für zahlreiche junge Menschen eine neue Ausbildung beginnt, hat die damit getroffene, oft geschlechtstypische Berufswahl entscheidenden Einfluss auf das spätere Einkommen. AK-Frauenreferentin Bernadette Pöcheim rät daher zu umfassender Bildungs- und Berufsberatung.
Der wichtigste Aspekt bei der Berufswahl ist, dass die angestrebte Tätigkeit den Interessen und Fähigkeiten entspricht. Oft wählen junge Menschen jedoch zwischen mehreren geeigneten Möglichkeiten. "In diesen Fällen sollten künftige Einkommenschancen durchaus bewusst als Entscheidungshilfe dienen – gerade bei Frauen", betont AK-Frauenreferentin Bernadette Pöcheim. "Noch immer führt die traditionelle Berufswahl nicht selten zu lebenslangen Einkommensnachteilen."
Basis einer optimalen Berufsfindung ist das Wissen um die Möglichkeiten. "Es empfiehlt sich daher, eine Bildungsberatung in Anspruch zu nehmen, um sämtliche Optionen auszuloten", sagt Pöcheim. Die Bildungsabteilung der AK Steiermark bietet mit dem IBOBB-Gütesiegel ausgezeichnete Bildungsberatung und informiert über Schullaufbahn, Studienwahl und Alternativen für eine berufliche Neuorientierung. Die Angebote reichen dabei vom Interessentest bis zum Bewerbungscoaching und zum Check bereits vorhandener Bewerbungsunterlagen. Auch in den AK-Außenstellen gibt es Bildungsberatung, zu Fixterminen oder nach Vereinbarung. Mit Hilfe der AK-Jopsy-App können Jugendliche die zu ihren Interessen passenden Berufe finden.
Die beste Entscheidung für die Zukunft ist jene, die ein junger Mensch informiert, selbstbewusst und aus eigener Überzeugung treffen kann. "Eine bewusste Berufswahl macht sich nicht nur während des gesamten Berufslebens, sondern auch in der Pension bezahlt", erklärt Pöcheim.
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