Science buster Georg Gruber, Präsident Josef Pesserl, Magier Andreas Axmann © Sandra Temel, AK
Science buster Georg Gruber, Präsident Josef Pesserl, Magier Andreas Axmann © Sandra Temel, AK

WLAN-Kabel und virtuelles Spiegelei

Einleitung des vergnüglichen Abends durch Präsident Pesserl. © Sandra Temel, AK
Einleitung des vergnüglichen Abends durch Präsident Pesserl. © Sandra Temel, AK

„Science buster“ und Kabarettist Werner Gruber und Media-Magier Andreas Axmann waren Garant für einen vergnüglichen Auftakt zum Schwerpunkt Digitalisierung der Arbeiterkammer.

Bevor „Science buster“ und Kabarettist Werner Gruber im voll besetzen Grazer Orpheum die Bühne betrat, beschrieb AK-Präsident Josef Pesserl bei seiner Einleitung in den Abend das Ziel der Schwerpunktsetzung Digitalisierung: „Wir wollen unsere Mitglieder auf den digitalen Weg in die Zukunft mitnehmen.“ Es gehe darum, dass beim technologischen Fortschritt eine Teilung in wenige Gewinner und viele Verlierer verhindert wird. Daher unterstütze die AK ihre Mitglieder bei Fortbildungen in dem Bereich mit dem neuen Digi-Bonus in der Höhe von bis zu 300 Euro.

Science buster und Kabarettist: Werner Gruber © Sandra Temel, AK
Science buster und Kabarettist: Werner Gruber © Sandra Temel, AK

Einwortwitze

Gruber lockerte des Publikums mit Einwortwitzen auf. Nach „Brennholzverleih“ und „WLAN-Kabel“ begann er seine Reise durch die technologische Entwicklung bis hin zum denkenden Roboter. Auf sehr kurzweilige Art erklärte der Wissenschafter und Kabarettist, wie weit die Möglichkeiten der Digitalisierung bereits fortgeschritten sind. Nicht nur einfache Tätigkeiten wie Transport, Lagerbefüllung oder Hamburgerherstellung werden schon bald Maschinen erledigen, auch qualifizierte Arbeit wird betroffen sein. Als Beispiele nannte Gruber die Analyse von Mammografien, bei der Computerprogramme wesentlich öfter krankhafte Veränderungen bemerken als Röntgenärzte, und die Beantwortung von Fragen zu bestimmte Themen: „Der Durchschnittbürger kann höchstens 150 Fragen im Bereich der Astronomie stellen – ein Computer kann leicht mit den Antworten programmiert werden.“

Media-Magier Andreas Axmann © Sandra Temel, AK
Media-Magier Andreas Axmann © Sandra Temel, AK

Spiegelei aus dem Tablett

Vergnüglich ging der Abend für die rund 600 Gäste mit Andreas Axmann weiter. Der Zauberer hat sich auf magische Tricks mit iPads spezialisiert. So nutzte er etwa sein Tablett dazu, virtuell ein Spiegelei in die Pfanne zu geben, um es dann durchgebraten aus dem Bildschirm zu ziehen. Für Verblüffung sorgte er, als er das Publikum bat, auf Kommando von ihm ein Foto mit dem Handy zu machen: Auf den Fotos hatte er ein weißes Hemd an, in Wirklichkeit aber plötzlich ein schwarzes.

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