Mit Pepper setzt das bfi auf neue Ausbildungswege im Zeitalter der Digitalisierung. © bfi, AK Stmk
Mit Pepper setzt das bfi auf neue Ausbildungswege im Zeitalter der Digitalisierung. © bfi, AK Stmk

Jobs von Digitalisierung gefährdet

Digitalisierung sollte vor allem als Chance gesehen werden. Eine Studie aus 2017 des Instituts für Höhere Studien (IHS) zeigt, dass in Österreich neun Prozent aller Jobs mittelfristig von Digitalisierung gefährdet sind. In Zeiten des digitalen Wandels, der Industrie 4.0 und der virtuellen Realität ist es besonders am Arbeitsmarkt wichtig, seine Fähigkeiten und sein Know-how an die aktuellen Standards anzugleichen, um nicht durchs Raster zu fallen.

Diese Jobs sind gefährdet

Die Studie "Digitalisierungskompetenzen" von Joanneum Research zeigt die Wirkung der Digitalisierung am steirischen Arbeitsmarkt. So sind besonders Hilfskräfte im Bergbau, Bau und in der Warenherstellung, Montageberufe, Reinigungspersonal und Beschäftigte in der Metallbranche, Mechanikerinnen und Mechaniker und mit ihnen verwandte Berufe gefährdet. Am wenigsten betroffen sind Führungskräfte, Akademikerinnen und Akademiker und Lehrkräfte. Es gibt verschiedene Bereiche, in denen neues Wissen erlangt werden sollte: das Hantieren mit Daten, Kommunikation, Erstellung digitaler Inhalte, Sicherheit in der digitalen Welt und nicht zuletzt Problemlösung.

Prävention immer wichtiger

In den letzten Jahren ist in der AK-Bildungsabteilung die Prävention immer wichtiger geworden. Es gibt zum Beispiel Unterlagen und Hilfe bei Cybermobbing. Auch die Beratung in den Schulen, der Online-Interessentest und Workshops spielen eine große Rolle. Neuorientierung, Jobverlust oder Höherqualifizierung sind tägliches Geschäft geworden.

Diese Berufe sind von Digitalisierung betroffen. © Joanneum Research, AK Stmk
Diese Berufe sind von Digitalisierung betroffen. © Joanneum Research, AK Stmk

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