Die Belegschaft hält fest zusammen: Einstimmig wurden Kampfmaßnahmen bis zum Streik beschlossen. In vielen Versammlungen wurde informiert. © privat, AK Stmk
Die Belegschaft hält fest zusammen: Einstimmig wurden Kampfmaßnahmen bis zum Streik beschlossen. In vielen Versammlungen wurde informiert. © privat, AK Stmk

Eine Region hält fest zusammen

Von der Belegschaft, über Gewerkschaft und Arbeiterkammer bis hin zur Politik – alle wurden eingebunden, als plötzlich die Hiobsbotschaft von der Verlagerung der Produktion und dem Verlust von 360 Jobs kam. Arb.-BRV Michael Leitner und Ang.-BRV Renate Bauer und andere engagierte Mitstreitende haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um eine breite Basis für den Protest zu organisieren.

Volle Information für alle

"Alle haben entsprechend ihrer Möglichkeiten mitgeholfen", sagt Christian Schweiger, der die AK Murtal leitet. Entscheidend sei dabei gewesen, dass alle Beteiligten von allen Schritten voll informiert wurden. Wichtig war auch die Einbindung der lokalen und überregionalen Medien. Das habe nicht nur  den Protest verstärkt, sondern war auch ausschlaggebend,  dass der Hamburger Investor aufmerksam wurde.

Gewerkschaften und AK

Voll eingebunden waren die Gewerkschaften – die Pro-Ge für die Arbeiterinnen und Arbeiter und die GPA für die Angestellten –, die immer bei Versammlungen vor Ort waren. Die AK stand mit ihrem rechtlichen Wissen zur Seite. Schweiger: "Die Mobilisierung ist wirklich gut gelaufen. Kampflos wird dieses Werk nicht aufgegeben", sieht er weitere Kampfmaßnahmen kommen.

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