9.11.2017
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Ein brutaler Anschlag auf die Beschäftigten

Emotionale Debatte über die Existenz der AK. © Radspieler, AK Stmk

Gleich vier Anträge und ein großer Teil des Berichtes von Präsident Josef Pesserl beschäftigten sich mit der öffentlichen Diskussion über den Fortbestand der Kammern. "Gewisse politische Kräfte wollen eine Schwächung der der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich", sagte Pesserl: "Ein Ansatz dazu ist die Abschaffung der automatischen Mitgliedschaft in den Kammern."

Viele negative Folgen

Die Auswirkungen, sollte eine solidarische Finanzierung der Arbeiterkammer abgeschafft werden, wären weitgehend. Pesserl: "Das ist ein brutaler Anschlag auf die Beschäftigten." Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer würden eine starke Vertretung ihrer Interessen verlieren. Das vielfältige Leistungspaket der Arbeiterkammer vom kostenlosen Rechtsschutz bei Problemen im Berufsleben über die Hilfe bei Insolvenz der Firma, dem Konsumentenschutz oder die Unterstützung im Bildungsbereich wäre nicht mehr aufrechtzuerhalten. Und das System der Kollektivverträge für alle Beschäftigten einer Branche würde zusammenbrechen. Pesserl: "Dann gibt es auf Betriebsebene eine Lohnspirale nach unten."

Klare Bekenntnisse

Klare Bekenntnisse zum derzeitigen System der gesetzlichen Mitgliedschaft kamen von allen Fraktionen in der Vollversammlung. Einzig die freiheitlichen Arbeitnehmer forderten in einem Antrag, dass die Bundesregierung einen Konvent für eine AK Neu einberufen sollte, um alles in der Arbeiterkammer in Frage zu stellen, auch die Existenz der Kammer selbst.

52 Millionen Euro für AK-Mitglieder

224.000 Beratungen, 52 Millionen Euro für die Mitglieder erreicht: Diese stolze Bilanz zieht die AK Steiermark über ein arbeitsreiches Jahr 2016.

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