AK-Check: Parkgebühren in der Steiermark
Eine Erhebung der Arbeiterkammer in 19 Städten und Gemeinden zeigt ein klares und differenziertes Bild der Parkgebührenlandschaft in der Steiermark.
Die steirischen Haushalte geben monatlich rund 472 Euro für Ernährung und alkoholfreie Getränke aus. In Summe sind das bei etwa 577.300 steirischen Haushalten rund 2,7 Milliarden Euro pro Jahr. Der steirische AK-Warenkorb 2026 umfasst 17 Basislebensmittel des täglichen Einkaufs und kostete im Juli durchschnittlich 38,32 Euro. Das ist im Vergleich mit der Erhebung von April 2026 ein Minus von 7,58 Prozent. Insgesamt wurden für den Test 343 Produkte bei fünf Supermärkten und Diskontern in den Kategorien Marken-, Billig- und Bioprodukte erhoben.
Die identen Warenkörbe liegen bei 23,13 Euro für Billigprodukte, bei 40,96 Euro für Markenprodukte und bei 51,64 Euro für Bioprodukte. Damit beträgt die Preisschere heuer 28,51 Euro bzw. 123 Prozent. Die Billiglinie ist verglichen mit April 2026 im Durchschnitt um 5,26 Prozent günstiger geworden, Markenprodukte sind um 7,7 Prozent gesunken. Eine minimale Senkung der Preise zeigt sich auch bei den Bioprodukten mit 0,96 Prozent.
Die durchschnittliche Preisdifferenz bei den Billigprodukten beträgt 21,69 Prozent, bei den Bioprodukten 54,11 Prozent und jene bei den Markenprodukten 114,32 Prozent. Ein Preisvergleich lohnt bei bestimmten Produkten besonders: Preisunterschiede von über 300 Prozent gibt es etwa bei Äpfeln, tiefgekühlten Erbsen und Tomaten. Einen Ausreißer nach oben bildet die Vollmilchschokolade wo Preisunterschiede von 668,54 Prozent erhoben wurden.
"Die Mehrwertsteuersenkung wurde weitergegeben. Ein Preisvergleich lohnt sich aber jedenfalls, da die Preise stark von den Aktionen, Angeboten und Rabatten des Handels abhängen", erklärt Andrea Büdenbender von der AK-Marktforschung.
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