2.2.2018
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Regierungsplan 12-Stunden-Arbeitstag

Ein Arbeiter zeigt zwei jungen Kollegen eine Maschine. © ndustrieblick/stock.adobe.com, AK Stmk

Die Höchstgrenzen der Arbeit sollen angehoben, Hürden für Überstunden gesenkt, Durchrechnungsmöglichkeiten erweitert und Gleitzeit mit bis zu zwölf Stunden täglich und bis zu 60 Stunden wöchentlich ermöglicht werden. Auch das Aufweichen der Sonn- und Feiertagsruhe will die Regierung. Ausgehandelt werden soll der 12-Stunden-Arbeitstag zwischen den Unternehmen und ihren Beschäftigten oder den Belegschaftsvertretungen. Der für alle geltende Kollektivvertrag wird in der Arbeitszeitfrage ausgehebelt.

AK- Präsident Josef Pesserl: "Die Beschäftigten und Betriebsräte kommen unter Druck, sich angeblichen wirtschaftlichen Notwendigkeiten des Betriebs zu beugen." Dazu komme der gesundheitliche Aspekt. Zahlreiche Studien beweisen, dass ein 12-Stunden-Arbeitstag "fatale Auswirkungen auf Produktivität, Gesundheit, Zufriedenheit und Unfallrisiko" der Beschäftigten hat.

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