21.9.2016
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Heinichen-Lesung: Die Hypo und andere Tabuthemen

Veit bei Lesung mit Amenitsch © Selina Graf, AK

Sei er auf der Suche nach Gerechtigkeit, fragte Moderatorin Ilse Amenitsch, Kulturchefin beim ORF Steiermark. „Ich habe keine Mission“, antwortete Heinichen bei der AK-Lesung. Aber: Die konsequente Aufarbeitung des Hypo-Skandals rechnete er sich auch als seinen Verdienst an: „Ich habe schon früh einen Krimi über die Hypo veröffentlicht. Und zusammen mit meinem Grazer Freund Richard Schneider, der zwei Bücher über seine Hypo-Recherche geschrieben hat, haben wir dieses Thema enttabuisiert.“


Präsident redet bei Eröffnung von Lesung © Selina Graf, AK

"Geschichten über Verbrechen faszinieren seit jeher", sagte der Hausherr, AK-Präsident Josef Pesserl bei der Begrüßung. Es gehe um Schuld und Sühne und um die Zeichnung von Archetypen. Er freute sich, dass diese Lesung – die erste des neuen Buches überhaupt – in Kooperation mit dem Universalmuseum Joanneum und der Steirerkrone zustande gekommen war und mehr als 500 Krimi-Freunde gekommen waren.


Die üppig ausgestattete Zeitungsfrau

„Die Zeitungsfrau“ ist bereits der 9. Fall von Commissario Proteo Laurenti. Es geht um einen kapitalen Raubzug im Freihafen von Porto Vecchio, der die Handschrift seines alten, aber angeblich toten Feindes Diego Colombo trägt. Über die Zeitungsfrau, eine sinnliche und üppig ausgestattete Dame und Projektionsfläche zahlreicher verheirateter Männer, und der mysteriösen älteren Frau mit ihrem Hund Gulasch hantelt sich der Commissario von Information zu Information. Sein Weg führt ihn schließlich in die feinen Kreise Triests.

500 Zuhörer bei der Lesung im Kammersaal © Graf, AK

Triestiner mit Migrationshintergrund

Heinichen, Triestiner mit Migrationshintergrund, ist ein großer Kenner und Freund von Triest: "Diese Stadt und ihre Region hat Eigenheiten, Gerechtigkeiten und Ungerechtigkeiten. Das baue ich ein." Die liebevoll und detailliert gezeichneten Protagonisten oder auch Orte wie Bars sind zum Teil frei erfunden oder anonymisiert echten Vorbildern nachempfunden.

Der feine Abend klang für die einen bei einem italienischen Büffet aus, während die anderen, die eingefleischten Fans, sich anstellten, um eine Widmung des Krimi-Meisters im neuen Roman zu erhalten.

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