5.7.2018
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AK baut Leistungen aus

Aus den Ergebnissen der großen AK-ÖGB-Dialogoffensive "Wie soll Arbeit" wurde das Zukunftsprogramm 2019-2023 der AK entwickelt. Über eine Million Menschen waren im Rahmen von "Wie soll Arbeit" im Dialog mit der AK.

"Die Mitglieder bestimmen" – unter diese Prämisse wurde das Zukunftsprogramm der Arbeiterkammern gestellt. Denn die Mitglieder finanzieren die AK, nicht die Politik. Der AK Beitrag bei einem mittleren Einkommen liegt bei 7 Euro netto, die Hälfte der Mitglieder zahlt weniger als diesen Betrag, mehr als 800.000 AK Mitglieder zahlen gar nichts, weil sie derzeit in Karenz sind oder ein sehr geringes Einkommen haben. Die Mitglieder stehen zur AK Umlage. Daher folgt das Zukunftsprogramm dem Prinzip: Mehr und verbesserte Leistungen für das gleiche Geld

150 Millionen für Digitalisierungs-Offensive

Herzstück des Zukunftsprogramms ist eine Digitalisierungs-Offensive, denn für die AK ist klar: Auch die Beschäftigten sollen vom digitalen Wandel profitieren. Über fünf Jahre sollen 150 Millionen Euro in die Qualifizierung der Beschäftigten und in Projekte Arbeit 4.0 fließen. "Die steirische Arbeiterkammer wird dafür rund 4,3 Millionen Euro pro Jahr aufwenden", so AK-Präsident Josef Pesserl.

Drei Leistungsschwerpunkte

In den drei Schlüsselbereichen Bildung, Pflege und Wohnen wird die Arbeiterkammer ihre Leistungen verstärken. So soll es unter anderem Beratung bei der Pflegegeld-Einstufung geben, das Bildungsberatungsangebot für Jugendliche soll ausgebaut werden. Auch ehemalige AK-Mitglieder sollen künftig AK-Services in Anspruch nehmen können.

Auf Seite der Menschen

"Wir sind auf der Seite jener Menschen, die sich und ihre Familien mit ihrer Arbeit durchbringen müssen. Diese Menschen haben ein Recht darauf, dass ihre Rechte verteidigt werden und dass jemand darauf schaut, dass es besser für sie wird, nicht schlechter. Und genau das werden wir auch weiterhin tun", so Bundesarbeitskammer-Präsidentin Renate Anderl.

Download Statement Renate Anderl

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