21.12.2017
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Riesenlücke beim automatischen Steuerausgleich

Durch die mit der Steuerreform eingeführte automatische Veranlagung (Steuerausgleich) haben die Steuerpflichtigen in Summe über 160 Millionen Euro zurückbekommen. Die AK macht allerdings auf eine Riesenlücke aufmerksam.

Jahr für Jahr lassen die Beschäftigten viel Geld liegen, indem sie keine Veranlagung durchführen. "Durch die von der AK lange geforderte und mit der Steuerreform 2016 eingeführte automatische Veranlagung hat sich diese Bilanz deutlich verbessert", freut sich AK-Präsident Josef Pesserl. Konkret hat das Finanzministerium 850.000 Briefe an Steuerzahlerinnen und Steuerzahler versendet, die ein Guthaben für 2016 hätten, aber bis Juni 2017 noch keinen Antrag abgegeben hatten. Im Schnitt wurden auf diesem Weg 234 Euro pro Steuerpflichtigem gut geschrieben.

Diese für die AK an sich erfreuliche Bilanz hat aber einen Haken. AK-Steuerexperte Bernhard Koller macht darauf aufmerksam, dass die Arbeitnehmerveranlagung fünf Jahre rückwirkend durchgeführt werden kann. Ein Fakt, der bei der automatischen Veranlagung offensichtlich "übersehen" worden sei.
AK-Präsident Pesserl empfiehlt daher jenen Steuerpflichtigen, die heuer automatisch veranlagt wurden und in den vorhergegangenen Jahren keine Veranlagung durchgeführt haben, diese rückwirkend für 2012 bis 2015 nachzuholen: "Hochgerechnet geht es dabei um bis zu einer Milliarde Euro, die die Betroffenen liegen lassen".

Die Zeit drängt: Die Veranlagung für 2012 ist nur noch bis 31. Dezember möglich.

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