AK-Präsident Pesserl ist für den Erhalt des JVR. © Graf, AK Stmk
AK-Präsident Pesserl ist für den Erhalt des JVR. © Graf, AK Stmk

Jugendvertrauensrat bleibt – Vernunft hat gesiegt

Mit dem Verzicht der türkis-blauen Koalition auf die in ihrem Regierungsprogramm vorgesehene Abschaffung der Jugendvertrauensräte hat die Regierung erfreulicherweise auf die vehemente Forderung der Gewerkschaft und der Arbeiterkammer  eingelenkt.

AK-Präsident Josef Pesserl bezeichnete schon im Frühjahr 2018 die Geisteshaltung, mit den Jugendvertrauensräten eine Einrichtung der betrieblichen Sozialpartnerschaft zerstören zu wollen, als "demokratiepolitisch bedenklich". Umso erfreuter ist er nun über die Meinungsänderung der Regierung, denn durch den Jugendvertrauensrat finden junge Menschen im Betrieb mit ihren Anliegen Gehör.

Eines findet Pesserl aber bemerkenswert: „ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger präsentiert sich jetzt als Retter des Jugendvertrauensrates, obwohl es gerade die ÖVP war, die in ihrem Regierungsprogramm die Abschaffung der JVR gefordert hatte. Ein Schelm der glaubt, dass das etwas mit den bevorstehenden AK-Wahlen zu tun hat.“ 

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