AK-Direktor Wolfgang Bartosch (links) und AK-Präsident Josef Pesserl mit Pepper. © Temel, AK Stmk
AK-Direktor Wolfgang Bartosch (links) und AK-Präsident Josef Pesserl mit Pepper. © Temel, AK Stmk

AK extra – Digitalisierungsoffensive

Die Arbeiterkammern haben gemeinsam ein Zukunftsprogramm für die Jahre 2019 bis 2023 erarbeitet. Ein Schwerpunkt ist die große Digitalisierungsoffensive. Die AK Steiermark stellt dafür in den kommenden fünf Jahren 21,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Offensive hat ein klares Ziel: Die Digitalisierung soll den Beschäftigten in Österreich nützen und ihr Leben verbessern, der Digital-Gap geschlossen werden – "Bildung ist die beste „Schutzimpfung“ gegen das Risiko der Arbeitslosigkeit", ist AK-Direktor Wolfgang Bartosch überzeugt.
Das Zukunftsprogramm ist die Antwort der AK auf Veränderungen in der Arbeitswelt. "Bei der Erstellung des Zukunftsprogramms standen die Wünsche und Bedürfnisse der Mitglieder im Zentrum", sagt AK-Präsident Josef Pesserl.

Digi-Bonus

Der Digi-Bonus ist ein neues Förderinstrument der AK Steiermark und hilft den AK-Mitgliedern, sich für die digitale Gesellschaft der Zukunft zu rüsten. Pro Person können bis zu 150 bzw. bis zu 300 Euro pro Kalenderjahr für einen Kurs im Bereich Digitalisierung bei allen Bildungsanbietern eingesetzt werden. Die Förderhöhe orientiert sich an der Dauer und den Inhalten der Weiterbildung.
Die VHS startet mit einer (kostenlosen) Auftaktveranstaltung am 6. März um 19 Uhr im Orpheum Graz. Zu Gast sind der Physiker und Kabarettist Werner Gruber und der "Media-Magier" Andreas Axmann.

AK-Bildungsberatung

Geplante Maßnahmen für 2019 bzw. die nächsten Jahre sind Robotik Workshops für Schüler (7. & 8.Schulstufe), "TUit Workshop-Sommerwoche" for girls only an der VHS. Jopsy – eine App für Schüler zur Berufsorientierung sowie eine Online-Beratung in der AK-Bildungsberatung.

Projektfonds Arbeit 4.0

Die AK fördert Initiativen und Ideen, die zum Gelingen der Digitalisierung aus Sicht der Beschäftigten beitragen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden bis Ende Mai die Bedürfnisse in den Betrieben und vor allem Projektideen durch Kontaktaufnahme mit den Betriebsräten und Gewerkschaften erhoben.
Ab Juni können konkrete Ideen mittels Antrag zur Förderung durch die AK eingereicht werden. Die Umsetzung der einzelnen Projekte soll ab September erfolgen. Die höchstmögliche Fördersumme für ein Projekt beträgt 200.000 Euro.

Alle Informationen zu den Förderungen unter www.akstmk.at/dieak, Video von der Pressekonferenz.

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Leitung Marcel Pollauf: 0664/1051219

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