AK-Präsident Josef Pesserl (l.) und AK-Steuerexperte Bernhard Koller mit Doris Peitler, der tausendsten Steuersparerin. © Fürst, AK Stmk
AK-Präsident Josef Pesserl (l.) und AK-Steuerexperte Bernhard Koller mit Doris Peitler, der tausendsten Steuersparerin. © Fürst, AK Stmk
5.4.2022

AK-Steuerspartage: 5,2 Millionen Euro für Mitglieder

Ein neuerliches Rekordergebnis verzeichnen die "Steuerspartage" der steirischen Arbeiterkammer. Die Summe der vom Finanzamt zurückgeholten Lohnsteuern stieg auf rund 5,2 Millionen Euro.

"Die AK- Steuerspartage erfreuen sich steigender Beliebtheit", zieht AK-Präsident Josef Pesserl Bilanz über die Aktion, bei der an 21 Terminen in der ganzen Steiermark 33 Beraterinnen und Berater im Einsatz waren, um AK-Mitglieder bei der Arbeitnehmerveranlagung zu unterstützen: "Das Ergebnis zeigt, dass sich der Aufwand für unsere Mitglieder lohnt." Die Summe von 5,2 Millionen Euro verteilt sich auf 6.126 Veranlagungen für 2.825 Kundinnen und Kunden. Im Durchschnitt können sich jene Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, die das AK-Service in Anspruch nahmen, über eine Steuerrückzahlung von 850 Euro freuen, resümiert Pesserl.

Klassiker Negativsteuer

"Dieser Durchschnittswert sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch durchaus mehr drin sein kann", rät AK-Steuerexperte Bernhard Koller den Steuerpflichtigen, die Arbeitnehmerveranlagung unbedingt durchzuführen: "Bei unseren Beratungen waren auch Summen von über 6.000 Euro keine Seltenheit." In einem Fall wurden einem Steuerpflichtigen aus Graz sogar 11.030 Euro zurückbezahlt. Dieser Betrag ergab sich aus dem Alleinverdienerabsetzbetrag für zwei Kinder bei der Veranlagung für fünf Jahre. Ein "Klassiker" bleibt die Negativsteuer, also die Möglichkeit, Geld vom Finanzamt zu bekommen, auch wenn man aufgrund eines niedrigen Einkommens keine Lohnsteuer bezahlt hat. 

Video zu den Steuerspartagen 2022


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