30.10.2014
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Land und Sozialpartner bekennen sich zu fairen Vergaben

Bestbieter statt Billigstbieter: Land Steiermark und Sozialpartner bekennen sich in einer gemeinsamen Erklärung zu einer fairen Auftragsvergabe nach dem Bestbieterprinzip.

Dieses Bekenntnis fiel in der Landesregierung einstimmig aus, betonte Landeshauptmann Franz Voves anlässlich der Unterzeichnung der Erklärung: „Damit sollte es gelingen, dass regionale Unternehmen zum Zug kommen. Für Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer steht die Schaffung und Sicherung heimischer Arbeitsplätze im Mittelpunkt: „Dieses Ziel eint uns.“

Im Unterschied zum Billigstbieterprinzip sollen bei öffentlichen Ausschreibungen künftig auch ökologische und soziale Aspekte berücksichtigt werden, beispielsweise Reaktionszeiten sowie die Beschäftigung von Lehrlingen und/oder älteren ArbeitnehmerInnen. In weiterer Folge sollen auch „Kettenbeauftragungen“ eingeschränkt werden, vor allem um Lohn- und Sozialdumping zu verhindern (sieh auch Download „Gemeinsame Erklärung“ in der Infobox).

Pesserl: Beispielhaft für andere Bundesländer

Dementsprechend zufrieden zeigten sich die Sozialpartnervertreter. NAbg. Josef Muchitsch, als Vorsitzender Gewerkschaft Bau-Holz der „Motor“ der Kampagne für faire Vergaben, freute sich über den „einzigartigen“ Schulterschluss der Landesregierung mit den Sozialpartnern“. AK-Präsident Josef Pesserl betonte die Vorreiterrolle der Steiermark: „Wir hoffen – und das ist auch unsere Forderung – dass andere Bundesländer diesem Beispiels folgen“. ÖGB-Landesvorsitzender Horst Schachner sieht im Bestbieterprinzip eine faire Chance für Betriebe, die Lehrlinge ausbilden. Wirtschaftskammer-Präsident Josef Herk schließlich betonte die Bedeutung fairer Spielregeln für die steirische Wirtschaft. 

Bekennen sich zu fairen Vergaben: Herk, Buchmann, Drexler, Seitinger, Schickhofer, Schrittwieser, Schützenhöfer, Talowski, Muchitsch, Voves, Pesserl, Kurzmann und Schachner (v.l.) © Scheriau, steiermark.at

 

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