3.12.2013
Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Hat „Ökonomie des Teilens“ Zukunft?

Paar sitzt im geöffneten Kofferraum eines Autos © Monkey Business, Fotolia

Wird gemeinschaftlicher Konsum unser Leben ändern oder nur das eigene Gewissen beruhigen? Eine AK-Studie über auch in Österreich verfügbare Formen der „Sharing Economy“ fragt, ob die „Ökonomie des Teilens“ Zukunft hat.

Unter Sharing Economy versteht man das kurzfristige Mieten, Leihen oder Teilen von Gütern, wobei dieser Konsum über Online-Plattformen organisiert wird. Für Studienautor Gerd Kaup reicht das Spektrum der 15 vorgestellten Portale von der gemeinsamen Nutzung von Autos (Car-Sharing), Privatzimmern (Couchsurfing) bis zu legalen Musik-Abos und dem Teilen von Sachgütern und Dienstleistungen. Schließlich werden auch alternative Finanzierungsformen (Crowdfunding) behandelt, die Projekte und Start-up-Unternehmen mit Kapital versorgen sollen. (Studie in der Infobox)

Höherer Planungsaufwand

Als Vorteile dieser Nutzungspraktiken werden Kostenersparnis, Gemeinschaft oder ein „ökologisch wertvoller Konsum“ gesehen. Aber auch Nachteile sind nicht von der Hand zu weisen. Eine Ökonomie des Teilens erfordert mehr Informations- und Planungsaufwand, bedeutet beschränkte Verfügbarkeit (etwa beim Autoteilen), schwachen Datenschutz  oder rechtliche Unsicherheiten: Bekommt man sein Geld auch sicher oder wer haftet für Schäden bei Vermietungen?

AK-Experte MMag. Josef Kaufmann: „KonsumentInnen sollten sich bewusst sein, dass die Plattformen nur vermitteln, die Vertragspartner oft nicht bekannt sind und Daten oft abgesaugt werden.“ Bei der Schwarmfinanzierung bestehe zudem das Risiko, keine nennenswerte Gegenleistung für Unterstützungsbeiträge zu bekommen. Bleibt als positiver Ausblick, dass die Generation Internet einem stärkeren Wir-Gefühl folgt, weil es „für den Einzelnen oft am nützlichsten ist, Dinge zu tun, die auch anderen zugutekommen“.

Städte basteln an cleveren Modellen

„Intelligente Städte“ wollen besonders ressourcenschonend und unter möglichst großer Bürgerbeteiligung vorgehen.

Sonneninvestition mit Schattenseiten

Die Photovoltaik-Beteiligungsmodelle versprechen interessante Renditen, stellen aber Energiewende-Fans beim Vertragsstudium nachhaltig auf die Probe.

Mehr Licht als Schatten

Zwölf LED-Lampen getestet: Nur bei zwei sind Produkteigenschaften korrekt angegeben, Testsieger von Xavax.

TeilenZu Merkzettel hinzufügen

Facebook-Funktion aktivieren

Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen
Zum Seitenanfang
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
OK