16.04.2014
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Preiskontrolle für Fernwärme

Heizkraftwerk und Photovoltaikanlage © C.Schiller, Fotolia

Aufgrund der Luftgütesituation will das Land rund 330 steirischen Gemeinden in Energiekonzepten eine Fernwärmeversorgung ans Herz legen. Künftigen Fernwärmekunden blühen recht unterschiedliche Preise, daher spricht sich AK-Präsident Josef Pesserl für Preiskontrollen vor einem Anschlusszwang aus.

Preise differieren bis zu einem Drittel

Der vom Land forcierte Fernwärmeausbau verlangt nach klarer Kostentransparenz. Bei einem Vergleich von 17 (von derzeit rund 200) Fernwärmeanbietern zeigt sich, dass der billigste Anbieter (bei älteren Häusern und Wohnungen) fast um ein Drittel unter den Preisen des teuersten Anbieters liegt. Und was MMag. Josef Kaufmann besonders überrascht: „Bei sinkendem Heizwärmebedarf legen die verbrauchsunabhängigen Preisbestandteile überproportional zu.“ Daher bringen Sanierungsmaßnahmen für den Einzelnen oft nicht den gewünschten Spareffekt. Zu den schwer erklärbaren Fakten gehört, dass in Gemeinden südlich von Graz (Kalsdorf und Feldkirchen) Fernwärme um gut 15 Prozent teurer ist als in der Landeshauptstadt, obwohl für beide Bereiche zu einem guten Teil dieselbe Wärmequelle (Kraftwerksgruppe Werndorf) verwendet wird (siehe Studie rechts). 

Überprüfungssystem wie bei Strom und Gas

Im Falle eines Anschlusszwanges sollte das Land Steiermark die Anschluss-, Mess-, Grund- und Arbeitspreise der Anbieter überprüfen und künftige Preiserhöhungen überwachen. „Da sich Konsumenten im Fernwärmebereich den Lieferanten nicht aussuchen können, ist für ein Preisüberprüfungssystem eine unabhängige Stelle ähnlich wie im Strom- und Gasbereich einzurichten“, fordert AK-Präsident Pesserl. „Und weil Wärmeversorger verschiedene Preisanpassungsklauseln verwenden, fordern wir in Verrechnungsfragen auch die Einrichtung von Streitschlichtungsstellen“, so Pesserl abschließend.

Mobbing in der Schule

Knapp 1.200 steirische Schüler befragt, Opfer werden fast immer vom gleichen Täter und meist in den Pausen gequält. AK plant Infobroschüre.

Ökonomie des Teilens

Studie untersucht Vor- und Nachteile von 15 Nutzungsgemeinschaften: vom Car Sharing und Crowdfunding bis zum Musikabo und Zimmertausch.

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