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Städte basteln an cleveren Modellen


Mann zeichnet Plan © olly, Fotolia

Was verbindet Barcelona, Köln, Genua und Dubai mit Wien und Weiz mit Gleisdorf? Alle diese Städte wollen eine „Smart City“ werden. Was man als clevere Stadt übersetzen kann, ist die hippe Formel für einen Urbanisierungsprozess, in dem Investitionen in Verkehr und moderne Kommunikationsmittel zu einer nachhaltigen ökonomischen Entwicklung und hohen Lebensqualität beitragen. „Intelligente Städte“ wollen besonders ressourcenschonend und unter möglichst großer Bürgerbeteiligung vorgehen.

Graz, Weiz/Gleisdorf und Landsberg als Pioniere

In der Studie „Smart Cities“ stellt AK-Experte MMag. Josef Kaufmann Modellprojekte in Österreich und Europa vor und skizziert die Aktivitäten von Konzernen anhand ausgewählter Beispiele. In Graz soll auf dem ehemaligen Waagner-Biro-Gelände ein Modellprojekt verwirklicht werden. Die „Energieregion Weiz-Gleisdorf“ setzt sich bei künftigen Neubauten Plusenergiehäuser zum Ziel. Deutschlandsberg peilt in unmittelbarer Umgebung des IC-Bahnhofes der Koralmbahn einen „Null-Emissionen-Stadtteil“ mit bis zu 10.000 Einwohnern an (Die Studie "Smart Cities" finden Sie in der Infobox).

Kooperative BürgerInnen gefragt

Weiters wird in der Studie auf Problemlagen in den Teilsystemen Smart Buildings, Smart Mobility und Smart Finance eingegangen. Besonderes Augenmerk legt die Untersuchung auf Aspekte, die die Verzahnung von Smart Meter, Smard Grids, die Nutzung von erneuerbarer Energie und E-Mobility aus VerbraucherInnensicht mit sich bringen.

Den Abschluss bildet eine interessenspolitische Würdigung. Für den AK-Experten zeigen die vielschichtigen Projekte, „dass das Smart-City-Konzept nicht nur auf Großstädte, sondern auch auf kleine und mittelgroße Städte anwendbar ist“. Und natürlich brauchen smarte Städte auch smarte kooperative BürgerInnen. Kaufmann: „Aus Sicht der Arbeiterkammer ist dafür Sorge zu tragen, dass sämtliche Schritte in Bezug auf die Umsetzung des Smart-City-Gedankens im Lichte der sozialen Ausgewogenheit gesetzt werden.“


Schlagworte: Smart City
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