Krankenschwester © stokkete , stock.adobe.com
Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich waren in der Corona-Krise großen Belastungen ausgesetzt. © stokkete , stock.adobe.com
29.6.2021

Umfrage unter Beschäftigten in Gesundheit- und Pflegejobs

Internationale Studien zeigen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Gesundheitswesen und in der Langzeitpflege unter den Folgen der Corona-Krise weit über ihre physischen und psychischen Grenzen hinaus belastet wurden. Auch diverse Umfragen in Österreich bestätigen das, bieten jedoch kein umfassendes Bild.

Fragen zu Arbeitszeit und Belastungen

Die Offensive Gesundheit - eine Kooperation der Gewerkschaften VIDA, GÖD, younion, GPA und ÖGB-Fachgruppenvereinigung sowie der Ärztekammer Wien und der Arbeiterkammer - hat sich deshalb entschlossen, eine große Umfrage zu starten, die alle Beschäftigten des Gesundheitswesens und der Langzeitpflege mit einbezieht. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen über das Arbeitszeitausmaß und die psychischen Belastungen. Bereits 2018 hat die AK Wien in der großen Onlineumfrage "Wo drückt der Schuh?" die Frage nach den Gedanken über einen möglichen Berufsausstieg gestellt. Durch die neue Befragung sollen Erkenntnisse über die weitere Entwicklung gewonnen werden. Mit den im Herbst vorliegenden Ergebnissen können fundierte Aussagen über einzelne Berufsgruppen im öffentlichen wie im privaten Sektor des Gesundheitswesens und der Langzeitpflege getroffen werden, die die Grundlage für längst überfällige Reformen – nämlich mehr Personal und bessere Arbeits- sowie Ausbildungsbedingungen – liefern.

Umfrage läuft bis 16. August

Die Umfrage ist am 21. Juni 2021 gestartet und wird bis 16. August 2021 laufen. Die Offensive Gesundheit bittet um zahlreiche Teilnahme, um aussagekräftige Ergebnisse zu gewinnen. Die Teilnahme ist unter diesem Link möglich.

Links

Kontakt

Kontakt

05-7799

Das könnte Sie auch interessieren

Alte Frau mit Pflegerin © Rawpixel.com - stock.adobe.com, AK Stmk

Pflegereform: Mehr Hilfe für pflegende Angehörige

Bei der anstehenden Pflegereform ist die Entlastung pflegender Angehöriger Thema. Rund 80 Prozent der Pflege erfolgen daheim, oft durch Angehörige.

Vermögensregress bei mobilen Diensten abschaffen

Werden Angehörige plötzlich pflegebedürftig, muss rasch entschieden werden, wie die Pflege erfolgen soll. Oft geht es aber vor allem um Leistbarkeit.

AK-Präsident Josef Pesserl (r.) und AK-Direktor Wolfgang Bartosch freuen sich über den großen Zuspruch der Mitglieder und deren klares Bekenntnis zur Sozialpartnerschaft. © Temel, AK Stmk

AK und ÖGB Steiermark in der Krise gefragt

Gerade in der Corona-Krise hat sich gezeigt, wie wichtig ÖGB und AK Steiermark für ihre Mitglieder sind. Das belegt auch eine Umfrage.