30.3.2017
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Saugroboter im Test: Luft nach oben

Rasch zeigte sich, dass Hindernisse bei dieser Gerätegruppe nicht die größte Herausforderung sind. Die meisten Unterschiede gab es bei der Saugleistung. Gut reinigt lediglich Testsieger Kobold VR200 (749 Euro) von Vorwerk.  © Vorwerk, Hersteller

Auch die neuen Saugroboter können einen Staubsauger nicht ersetzen. Aber fürs grobe Reinigen zwischendurch sind sie durchaus brauchbar. Wer einen guten Saugroboter will, muss noch immer tief in die Tasche greifen. Für den aktuellen Test wurden die Heinzelmännchen der Marken Vorwerk, iRobot, Neato, Samsung und Miele nicht nur im Labor auf Staub und Fasern losgelassen, sondern hatten auch in einer Wohnung den Praxistest gegen Lurch und Co zu bestehen.

Geputzt ≠ staubfrei

Wer sich einen Saugroboter in seine Wohnung holt, stellt meist verblüfft fest: Selbst auf einem regelmäßig gesaugten Boden sammelt ein Saugroboter noch Staub ein. Schon nach 50 Minuten in der Testwohnung war zum Beispiel die kleine Staubbox des Roomba 980 von iRobot voll. Selbst die besten Roboter können nicht mit einem guten Bodenstaubsauger konkurrieren. Ihnen fehlt es einfach an Saugkraft. Auf dem Prüfteppich schluckte der Roomba 980 immerhin rund die Hälfte des Staubes. Anders als die Konkurrenz holte er als Einziger Fasern sehr gut aus dem Teppichflor. Ähnlich effektiv säuberte der Kobold von Vorwerk. Abgestürzt ist dagegen der Miele Scout, der Fasern und Staub größtenteils liegen ließ.

Dem Staub auf der Spur

Je nach Modell bewegen sich die Sauger unterschiedlich durch einen Raum. Miele Scout, Roomba 980 und Samsung Powerbot ließen sich von ihrer Kamera leiten und zogen parallele Bahnen. Neato und Vorwerk mit Lasernavigation teilten im Praxistest das Wohnzimmer in Abschnitte ein, die sie nach und nach abarbeiteten. Der Roomba 616 steuerte kreuz und quer durchs Zimmer. 
Die meisten Saugroboter fuhren den 20 Quadratmeter großen Raum innerhalb von 30 Minuten nahezu flächendeckend ab. Alle fanden zur Ladestation zurück. Mit 24 Minuten erwies sich der Neato als flottester Feger. Der zufällig navigierende Roomba 616 brauchte eine Stunde. Wer lärmempfindlich ist, sollte wissen: Vor allem wenn der Saugroboter direkt neben seinem Besitzer Staub aufsammelt, kann das nerven. Bei vier der sechs Testgeräte lässt sich programmieren, wann sie mit der Arbeit beginnen sollen.

Der Test im Überblick

Zum Vergrößern bitte anklicken.

Der VKI testete sechs Saugroboter.  © VKI, AK Stmk

Der detaillierte Bericht kann hier kostenpflichtig gelesen werden.

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