20.8.2014
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Sauberes Geduldspiel

Miele Geschirrspüler G 6300 Ecoline © -, Miele

Weniger Strom, Wasser und Lärm. Mit diesen Pluspunkten und sauberem Geschirr wartet die neue Generation von Geschirrspülern auf. Die Dauer der Spülgänge ist zuweilen eine Frage der Geduld.

Sparmeister im Test. Besonders sparsame Modelle standen diesmal auf dem Prüfstand: Sie tragen die Energie-Label A+++ oder A++. Das Energie-Label bezieht sich jedoch immer nur auf die Verbrauchswerte im Spardurchlauf (meist „Eco“ oder „Öko“ bezeichnet).

Weniger warmes Wasser. Den meisten Strom verbraucht die Maschine beim Aufheizen des Spülwassers. Spar­programme waschen daher mit 50 Grad warmem Wasser, statt mit sonst gebräuchlichen Temperaturen von 60 bis 75 Grad. Um dennoch blitzsauberes Geschirr zu bekommen, verlängern die Hersteller die Zeit. Der Sparmodus benötigt zwischen 2:59 Stunden ­(Miele G4800 SCi und bauähnlicher Miele G4860 SCVi) und 4:11 Stunden (Whirlpool ADG 8895 IX).

Geduld zahlt sich aus. Sechs Spülmaschinen erledigen das Reinigen sehr gut. Sogar mit eingebranntem Faschierten und angetrockneten Spinatresten werden sie fertig. Anders beim Bauknecht-Geschirr­spüler: Hier lassen sich Reste von Hafer­flockenbrei am Besteck und Milchflecken auf Gläsern erkennen. Als einziges Gerät spült er im Sparprogramm deutlich schlechter als im Automatikmodus.

Nur voll beladen. Die Geräte waschen nur dann sparsam, wenn sie voll beladen sind. Je nach Modell bewältigen sie zwischen 9 und 14 Gedecke. Um möglichst viel Geschirr zu fassen, sammelt die höchste Effizienzklasse A+++ Besteck zu­meist in Laden statt in Körben. Das schafft Raum für Teller. Nachteil: Die ausziehbaren Teile stoßen an langstielige Gläser. Bauknecht bietet Korb plus Schublade.

Möglichst leise. Küchen sind häufig in den Wohnbereich integriert, leise Haushaltsgeräte daher will­kommen. Bei den getesteten Geräten zeigten sich hier gehörige Unterschiede. Während Testsieger Miele mit 37 Dezibel nahezu flüstert, brummt Whirlpool mit rund 45 Dezibel vor sich hin. (Testergebnisse in der Infobox)

45-cm-Geräte verhältnismäßig teuer. Unter den 60-cm-Geräten gehört neben Miele, Bosch und Siemens auch Bauknecht zur Triple-A-Liga. Die schmäleren Geräte von Miele und Siemens verursachen hochgerech­net über zehn Jahre Betriebsdauer höhere Kosten als die Kollegen der breiteren Kategorie und verfügen nur über ein Label A++.

Auf 10 Jahre hochgerechnet. Testsieger Miele G 6300 SCi (A+++) kommt auf 1.169 Euro. Rechnet man die Betriebskosten für Strom, Wasser und Spülmittel für alle drei Programme auf zehn Jahre hoch, so liegen die Verbrauchskosten hier aber nur geringfügig unter jenen des Constructa CG4A51J5, der ähnlich gut spült, aber lediglich 449 Euro kostet.

Günstige Baugleichheiten. Die weitgehend baugleichen Siemens/Bosch-Geräte sind bei gleichem Testurteil deutlich günstiger als Miele (das gilt auch für vollintegrierte Modelle).

Tipps zum Gebrauch

Speisereste. Das Geschirr nicht unter fließendem Wasser vorwaschen, ausgenommen angebrannte Töpfe oder Pfannen. Diese werden leichter sauber, wenn sie in wenig Spülwasser weichen, bevor sie in die Maschine kommen. Ansonsten genügt es, vor dem Spülen grobe Essensreste mit Küchenpapier zu entfernen und über die Biotonne oder den Restmüll zu entsorgen.

Richtig einsortieren. Schlichten Sie das Geschirr so ein, dass nichts aufeinander liegt. Grund: So ist sichergestellt, dass Wasser die Teile von allen Seiten umspült.

Programmwahl. Das Energiesparprogramm (Labelprogramm) verwendet eine niedrige Wassertemperatur und gleicht das durch eine verlängerte Laufzeit aus. Dieses Programm ist ideal für normal verschmutztes Geschirr im Alltag.

Innenteile reinigen. Siebe und Sprüharme müssen regelmäßig gereinigt werden, damit im Innenraum keine unangenehmen Gerüche entstehen.

Detaillierte Testergebnisse: http://www.konsument.at/cs/Satellite?pagename=Konsument/MagazinArtikel/Detail&cid=318889695441 (kostenpflichtig)

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