18.9.2015
Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Spione im Kinderzimmer getestet

Testsieger Philips Avent © Stiftung Warentest, VKI

Babyfone lassen Papa und Mama mit gutem Gewissen entspannen. Aber wie zuverlässig sind die aktuellen Geräte?

Während das Baby einige Zimmer weiter schläft, können die Eltern auf der Couch endlich einmal die Beine hochlegen, ihren Hobbys nachgehen oder ein Abendessen zu zweit genießen. Sie sind ganz beruhigt, denn sollte der Nachwuchs aufwachen, alarmiert sie das Babyfon.

Im Test. 15 Geräte mit und ohne Video-Übertragung. Neben den klassischen Funk-Geräten können Eltern jetzt auch zwischen verschiedenen Handy-Applikationen und sogar Baby-Webcams auswählen. Am zuverlässigsten sind aber, das zeigt der Test, nach wie vor die herkömmlichen Modelle. Sie bestehen aus einem Sender und einem Empfänger. Erster zeichnet neben dem Kinderbett auf, während der Empfänger bei den Eltern bleibt. Allerdings ist die Reichweite dieser Geräte begrenzt. Wobei sich Mama und Papa ohnehin nicht allzu weit entfernen sollten, um im Notfall schnell zur Stelle zu sein. (Testergebnisse in der Infobox rechts)

Ton und Bild. Die Klassiker bieten mittlerweile nicht nur Ton-, sondern vielfach auch Video-Übertragung. Doch ob Audio oder Video, die Qualität der Übertragung lässt in beiden Fällen zu wünschen übrig. Der Klang der Babyfone ist meist nicht gut, geht aber noch als zweckdienlich durch. Gestochen scharfe Videos darf man sich von den Babyfonen auch nicht erwarten, die Bilder sind verschwommen und zeigen deutliches Bildrauschen. Das kleine Display am Empfänger reicht gerade dafür, die Lage zu beurteilen.

DECT-Modelle empfehlenswert. Problematisch werden Funk-Modelle, wenn mehrere Babyfone gleichzeitig in der Nähe zum Einsatz kommen. Bei Familientreffen, Feiern im Freundeskreis, oder in Mehrfamilienhäusern können Überlagerungen und Störgeräusche auftreten. Babyfone mit DECT-Technik schneiden in diesen Situationen am besten ab. Dieser Standard funktioniert aber nur bei Audio-Modellen. Geräte mit Video-Übertragung müssen darauf verzichten und sind insgesamt etwas störungsanfälliger.

Akku und Reichweite. Damit dem Babyfon nicht im falschen Moment der Saft ausgeht, sollte der Akku möglichst lange durchhalten. Zwischen den einzelnen Geräten gibt es große Unterschiede. Bei Modellen mit Video-Übertragung geht die Kamera auf Kosten der Batterielaufzeit. Den längsten Atem hat Topcom mit über 70 Stunden. Ausgerechnet hier gibt sich auch der Testsieger Philips Avent SCD501 eine kleine Blöße. Er hat keine mitgelieferten Akkus, die Eltern müssen selbst Batterien oder Akkus besorgen, wenn sie das Babyfon kabellos verwenden möchten. Diese lassen sich dann nur außerhalb des Geräts aufladen.

Unbedenklich. In Sachen Elektrosmog sind alle getesteten Modelle unbedenklich. Alle Geräte blieben deutlich unter den Grenzwerten für Immissionen. 

Alternativen zum Babyfone

Baby-Webcams mit Bedienungsproblemen.  Zumindest für 2 mitgetestete Modelle (Philips InSighrt und Motorla Blink 1) gilt: Sie sind keine gute Alternative zu guten Babyfones. Größtes Handycap ist die komplizierte Bedienung.

Babyfon-Apps überzeugen nicht. Von Babyfon-Apps für Smartphone oder Tablet sollte man zumindest derzeit noch die Finger lassen. Zu groß ist die Anfälligkeit für Störungen und Ausfälle. Die bessere Alternative ist es, sofern im Haus noch ein Festnetzanschluss vorhanden ist, ein Schnurlostelefon mit Babyfon-Funktion anzuschaffen.

Der komplette Test im Detail (inkl. Webcams):  http://www.konsument.at/cs/Satellite?pagename=Konsument/MagazinArtikel/Detail&cid=318894951292 (kostenpflichtig) 

Kinderlebensmittel

52 Kinderlebensmittel unter der Lupe: zu hoher Zucker,- Fett- und Salzgehalt, Webseiten als Köder bei jedem vierten Produkt.

Elternteilzeit

Für Eltern kleiner Kinder, die Ihre Arbeitszeit reduzieren wollen: Finden Sie heraus, ob Sie Anspruch darauf haben und wie Sie Ihr Recht durchsetzen!

TeilenZu Merkzettel hinzufügen

Facebook-Funktion aktivieren

Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen
Zum Seitenanfang
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
OK