23.5.2014
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Und…Action!

Frau mit Helmkamera auf Skateboard © -, Konsument

Hochschaubahn und Hallenbad. Auf einer Hochschaubahn mussten die Testmodelle ihre Fähig­keit unter Beweis stellen, bei hoher Ge­schwindigkeit scharfe und ruckelfreie Auf­nahmen zu liefern und rasch auf wechselnde Lichtverhältnisse tagsüber sowie am Abend zu reagieren. Danach ging das KONSUMENT-Team damit im Hallenbad auf Tauchstation. Was freilich nicht bedeu­tet, dass die Kameras selbst wasserdicht sind oder dass es sich grundsätzlich um beson­ders robuste Outdoor-Modelle handelt (Aus­nahmen: Die JVC kann ohne Gehäuse bis 5 m Tiefe für 30 Minuten unter Wasser, die ION ist bis zu 10 m wasserdicht). Die meisten Hersteller liefern wasserdichte Gehäuse mit bzw. verkaufen diese als Zubehör. Nichts davon war bei Medion der Fall sowie bei den Kameras von Liquid Image und Hyundai, die aufgrund ihrer Bauform (Ski-bzw. Sonnen­brille) für Tauchgänge ausscheiden.

Befestigung. Zum Teil mitgeliefert, zum Teil gegen Aufpreis erhältlich sind Feder-und Schraubklemmen (z. B. für den Fahrradlenker), Kopf-und Brust­gurte, Montageplatten für das Gummiband von Ski- bzw. Taucherbrille, Stative mit Saug­napf bzw. Klebepad etc. Die verfügbaren Lösungen sind nicht nur vielfältig, sondern auch mehr oder weniger durchdacht. So macht es einen Unterschied, ob eine Kamerahalterung lediglich mit einer Kunst­stoffschlaufe (Midland) bzw. mit einfachen Kunststoffschellen (JVC, Medion, Sony) am Lenker befestigt wird, die bei Erschütterun­gen verrutschen können, oder ob die Halte­rung mit einer Klemme versehen ist, die mit­hilfe von zwei Schrauben auch an kleinere Rohrdurchmesser individuell angepasst wer­den kann.

Bedienung per App. Angesichts der Kompaktheit stehen alle Her­steller vor dem Problem, die Bedienelemente und Einstellungsmöglichkeiten sinnvoll unterzubringen. Die gängigste Lösung ist eine Minimalausstattung der Kamera selbst und die Auslagerung aller weiteren Menüpunkte in eine Smartphone-App. Der Vorteil ist, dass es am Gerät selbst kaum Verwechslungsmöglichkeiten gibt. Selbst wenn man die Kamera auf dem Kopf mon­tiert hat, ertastet man den (manchmal auch als Schiebetaste ausgeführten) Startknopf blind.

Der Nachteil der puristischen Ausstattung ist die Mehrfachbelegung von Tasten und Statusanzeigen, die – in Verbindung mit oft kryptischen Bedienungsanleitungen – den Be­nutzer z.B. bei ION rätseln lassen, ob etwa das grün blinkende Lämpchen auf einen schwa­chen Akku oder auf eine volle Speicherkarte hinweist.

Displays sind die Ausnahme. Als Sucher nutzbare Displays sucht man bei den meisten Actionkameras vergeblich. Rol­lei liefert einen abnehmbaren Bildschirm mit. Bei GoPro ist ein solcher als Zubehör erhält­lich. JVC verfügt über ein integriertes Dis­play. Relativ einfach ist es bei den beiden Brillen. Hier wird (ungefähr) das aufgenom­men, was man beim Geradeausschauen sieht. Damit man bei den restlichen displaylosen Modellen nicht ins Blaue hinein zielt, son­dern den Bildausschnitt festlegen kann, gibt es für viele davon kostenlose Smartphone-Apps.

Tonprobleme. Einen Teil der Action  macht ja auch der Originalton aus. Hier sollte man sich von den Kameras nicht zu viel erwarten. Bei der Mehrzahl ist er sehr leise, teils auch gedämpft durch die zwingend zu verwen­denden Gehäuse.

Kompromissbehaftet. Keine Actionkamera ist rundum gut. Selbst bei den vorne gereihten Modellen muss man hinsichtlich Bildqualität, Handhabung und Akkulaufzeit kompromissbereit sein.

Preis und Zubehör. Ein hoher Preis bedeutet nicht automatisch ein Mehr an Zubehör. Was bei dem einen Hersteller zum Standard gehört, ist bei einem anderen aufpreis­pflichtig. Das erhältliche Zubehör beein­flusst den Preis und die Einsatzmöglich­keiten der Kamera. (Testurteil in der Infobox rechts)

Vertraut machen. Bevor man sich ins Abenteuer stürzt, sollte man ausreichend Probeaufnahmen machen und sich mit dem Kameraverhalten in unterschiedlichen Situationen vertraut machen.

Detaillierte Testergebnisse: http://www.konsument.at/cs/Satellite?pagename=Konsument/MagazinArtikel/Detail&cid=318888808083 (kostenpflichtig)

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