18.11.2014
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Versand: Ratenkauf als Kostenfalle

Junge Frau bestellt Geschenke online per Kreditkarte © WavebreakmediaMicro, Fotolia

Wer Waren im Versandhandel auf Pump bestellt, lernt eine teure Lektion: Der effektive Jahreszins, also inklusive aller Kosten, kann bis zu fast 22 Prozent ausmachen.

15 Unternehmen untersucht

Der Onlinehandel boomt, daher hat die AK-Marktforschung 15 Unternehmen, darunter mit Amazon, Universal, Zalando und Otto die vier umsatzstärksten in Österreich, unter die Lupe genommen. Grundsätzlich werden KundInnen korrekt über Rücktrittsrechte und verrechnete Leistungen informiert. „Aus konsumentenpolitischer Sicht wäre es wünschenswert, wenn alle Bedingungen zum Kauf, zur Bezahlung und Rücksendung leicht auffindbar auf der Homepage platziert wären“, sieht AK-Präsident Josef Pesserl Verbesserungspotenzial.

Ratenkauf kostet bis zu 21,7% Zinsen

Ratenkauf klingt verlockend, aber das Abzahlen kann äußerst teuer werden. „Effektive Zinssätze bis zu 21,7 Prozent sind ein Alarmsignal“, warnt AK-Experte MMag. Josef Kaufmann. So kommt eine Saeco Kaffeemaschine um 369 Euro bei 10 Raten auf 403,60 Euro, bei 20 Raten erhöht sich der Gesamtpreis auf 435,55 und bei maximal 34 Raten kommt das Gerät auf bereits 488,25 Euro.

Außerdem drohen bei Zahlungsverzug saftige Mahnspesen und Gebühren im Zuge der Auslagerung an Inkassobüros. Positiv anzumerken ist, dass manche Versandhäuser auf ihrer Homepage Onlinerechner installiert haben, um die Kosten eines Ratenkaufs ausrechnen zu können. Aufgrund der hohen Zinssätze ist Onlinekäufern dringend anzuraten, sich bei Banken nach günstigeren Konsumkrediten zu erkundigen.


Kosten für Rücksendung

Vorsicht ist bei der Rücksendung von Waren geboten, da manche Unternehmen dafür Kosten verrechnen. Außerdem müssen bei allen Versandhäusern KundInnen für einen etwaigen Wertverlust bei der Rücksendung der Waren aufkommen. (Alle Details der Untersuchung finden Sie in der Infobox rechts) 

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