29.6.2015
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Abzocker fischen über falsche Facebook-Profile nach Daten: AK-Konsumentenschutz rät zur Anzeige

Teenager sitzt mit Laptop auf der Couch © Photographee.eu, Fotolia.com

Die AK Kärnten warnt aus aktuellem Anlass vor gefälschten Facebook-Profilen, die von Abzockern erstellt werden. Die Profile werden höchst professionell gefälscht, im Anschluss werden Freundschaftsanfragen verschickt und die Täter verdienen damit Geld.

"Wird die Freundschaftsanfrage bestätigt, erfolgt eine persönliche Nachricht, in welcher aufgefordert wird, die Handynummer zu übermitteln", sagt AK-Konsumentenschützer Mario Drussnitzer. Diese Handynummer wird dann von den Abzockern bei einem sogenannten Drittanbieter, der meist Spiele oder sonstige Dienste für Smartphones anbietet, eingegeben.

Automatische SMS

Der Facebook-User erhält dann eine automatisch generierte SMS mit einer vierstelligen TAN (Transaktionsnummer) auf sein Handy. Dann kommt eine weitere persönliche Nachricht über Facebook, in welcher der „Facebook-Freund“ gebeten wird, die TAN weiterzugeben. Wer dieser Aufforderung nachkommt, findet auf seiner Telefonrechnung einen Betrag für eine Drittanbieterleistung, ohne diese je konsumiert zu haben. Selbiges Vorgehen passiert übrigens auch bei gehackten Accounts.

Die AK hat folgende Tipps zu Ihrem Schutz:

  • Es besteht die Möglichkeit, eine Drittanbietersperre für die Mobiltelefonnummer beim Betreiber aufzugeben, sodass man nicht nur vor gegenständlicher Machenschaft, sondern auch vor Abofallen solcher Drittanbieter geschützt ist.
  • Auf jeden Fall Anzeige erstatten. Mit der Bestätigung der Anzeige sollte man sich dann an den Mobilfunkbetreiber sowie an die Rundfunk & Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) wenden.
  • Des weiteren empfiehlt es sich, nicht jede Freundschaftsanfrage anzunehmen, bevor man überprüft hat, ob man mit dieser vermeintlichen Person bereits befreundet ist. Außerdem ist es ratsam, Transaktionsnummern keinesfalls weiterzugeben.


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