Person schaut auf Streaming-Portalen © Thodonal, stock.adobe.com
Im Internet tummeln sich auch viele dubiose Anbieter Streamingdiensten. © Thodonal, stock.adobe.com

AK Steiermark warnt vor unseriösen Streamingdiensten

Gerade in Zeiten der Ausgangsbeschränkungen kann es verlockend sein, den einen oder anderen Blockbuster im Internet zu suchen. Doch die Suche nach Filmen birgt auch Risiken, haben sich doch unseriöse Anbieter mit Angeboten breit gemacht, die nur darauf abzielen, Konsumenten Geld aus der Tasche zu ziehen. Tipp: Vorher immer einen Blick auf die Homepage des Internet-Ombudsmannes werfen.

Teurer "Premium-Status" statt Gratis-Angebot

Auf unseriösen Streaming-Plattformen wie kinodex.de & Co. heißt es, dass Besucher sich kostenlos registrieren müssen, damit sie Filme in HD sehen können. Einige Tage nach der Registrierung behaupten die Anbieter, dass die Testphase abgelaufen sei und Konsumenten für ihren Premium-Status zwischen 200 und 500 Euro pro Jahr bezahlen sollen. Dafür gibt es keinen Grund. "Es handelt sich um eine unseriöse Plattform, es existiert kein rechtsgültiger Vertrag, die unberechtigte Forderung ist nicht zu bezahlen", versichert Bettina Schrittwieser, Leiterin des AK-Konsumentenschutzes. Ebenso sollen Anrufe bezüglich Zahlungsaufforderungen (angeblich aus Berlin etc. – oft wird auch auf die Mobilbox gesprochen) ignoriert werden.   

kinodex, filmaba, alimovies, simoflix & Co.

Die Anbieter treten unter den verschiedensten Namen auf, mittlerweile sind zahlreiche Internet-Adressen bekannt, die als Abzock-Streamingdienste bekannt sind. "Vor der Registrierung ist eine gebührende Portion Misstrauen angesagt", rät Schrittwieser und empfiehlt einen Blick auf die Homepage des Internet-Ombudsmannes unter www.watchlist-internet.at. Schrittwieser: "Bis zum heutigen Tag ist nach unserem Wissensstand kein Konsument geklagt worden. Sollte wider Erwarten ein Schreiben eines Gerichtes kommen, bitte schnellstens bei uns unter 05-7799 oder konsumentenschutz@akstmk.at melden."

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