9.9.2013
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Sonneninvestition mit Schattenseiten

Frau vor Solarpaneele © photo 5000, Fotolia

In alternative Energien investieren ist eine komplizierte Sache: Die im Bereich Photovoltaik angebotenen BürgerInnenbeteiligungsmodelle versprechen zwar im Vergleich zum Sparbuch interessante Renditen, stellen aber Energiewende-Fans beim Vertragsstudium nachhaltig auf die Probe.

37 Förderanträge für solche Anlagen wurden bereits beim Land Steiermark gestellt, führt AK-Marktforscher MMag. Josef Kaufmann aus, der acht Beteiligungsmodelle an Sonnenstrom-Projekten genauer unter die Lupe nahm. „Initiatoren sind neben privaten Unternehmen meist Gemeinden oder lokale Stromversorger, wie die Stadtwerke Judenburg, das E-Werk Kindberg oder Energie Graz.“ 

Bei den Projekten handelt es sich vorwiegend um Sale-and-Lease-Back-Modelle, bei denen Anlegern Module verkauft und wieder zurückgemietet werden, oder GmbH & CoKG. Weiters fanden sich je eine Genossenschaft und eine Stille Gesellschaft unter den Projekten.

Wenig Trost

Die Crux für den kleinen Klimaschützer: Wenn nicht beim Darlehensmodell eine Bank dazwischengeschaltet ist, gibt es keine Einlagensicherung für die investierten Beträge (mindestens 200 oder 2.000 Euro bis zu 10.000 Euro und mehr). „In den meisten Fällen mit Ausnahme von Genossenschaften kann man aber auch nicht mehr verlieren, als man investiert hat“, tröstet der AK-Experte.

Komplexe Verträge

Bei lokalen Stromversorgern lukriert man Gutschriften auf die Stromrechnung, wobei jährliche Fixzinsen von 3,125 bis 3,6 % garantiert werden. Komplexe Vertragsbestimmungen können diesen Ertrag schmälern und eine Übertragung der Anteile bei einer vorzeitigen Auflösung der Beteiligung erschweren und verteuern. „Um Kosten, Risiken und Erträge einer Photovoltaik-Investition abzuschätzen, brauchen Kleinanleger jedenfalls mehr als ein sonniges Gemüt“, folgert der AK-Experte.

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