10.8.2016
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Geldwechseln im Urlaub kann teuer kommen

Geld, Geldanlage, Kredit, Fremdwährung © Vinicius Tupinamba, Fotolia.com

Die Spesen beim Geld wechseln in eine Fremdwährung können bis zu drei Prozent ausmachen. Banken können auch Mindestspesen verlangen – das Wechseln von kleineren Beträgen kann daher teuer kommen. Das zeigt ein aktueller AK Test bei sechs Banken in Wien. Die Arbeiterkammer Wien hat sechs Banken mit Filialen in Wien über die Kosten beim Geldwechsel befragt. Die AK erhob im April/Mai 2016 bei Bank Austria, Bankhaus Schelhammer & Schattera, BAWAG PSK, Erste Bank, Hypo Niederösterreich und Raiffeisen Landesbank NÖ Wien.

Die Spesen für das Wechseln von fremder Währung betragen zwischen null und drei Prozent. Die Mindestspesen betragen zwischen null und 5,80 Euro. "Wer kleinere Beträge wechseln möchte, für den kann es teuer zu stehen kommen", warnen die AK KonsumentenschützerInnen.

Wechselspesen beim Tausch von Euro in eine Fremdwährung

BankSpesenMindestspesen
Bank Austria3,0 %*)5,8 Euro
Bankhaus Schelhammer & Schatterakeinekeine
BAWAG PSK3,00%3,5 Euro
Erste Bank3,0 %**)3,5 Euro
HYPO NÖ Wien1,50%4,0 Euro
RLB NÖ Wien2,00%5,0 Euro

*) für KundInnen 1,5 %; **) bei Verrechnung über Girokonto nur 1,5 %;  

Spesen beim Geldwechseln – das sollten Sie wissen

  • Fragen Sie bei Ihrer Bank nach den verrechneten Wechselprovisionen, ob es Mindestspesen gibt, oder für Sie als Kunde/in Sonderkonditionen?

  • Vergleichen Sie die Wechselkurse – sie können sehr unterschiedlich sein. Auch im Ausland gilt, vergleichen lohnt sich!

  • Das Wechseln oder der Rücktausch von kleinen Mengen zahlt sich aufgrund der Mindestgebühren oft nicht aus. Münzen werden üblicherweise nicht zurückgetauscht.

  • Nicht immer sind alle Fremdwährungen lagernd – erkundigen Sie sich rechtzeitig, ob Sie vorbestellen sollen.

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