24.6.2015
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Licht am Horizont

Die meisten LED-Lampen erfüllen heute die in sie gesetzten Erwartungen. Die Preise sind deutlich gefallen, sie sind nunmehr eine ernsthafte Alternative.

Ersatz für 60-W-Glühbirnen. 14 LED-Modelle aus Baumärkten, Fach­geschäften und Internetshops wurden getes­tet - und zwar der Ersatz für die klassischen 60-W-Glühlampen, was einer Helligkeit von 800 bis 810 Lumen entspricht. Alle geben warmweißes Licht, sie sind nicht dimmbar. Sie sind universell einsetzbar, können in Wohn- und Schlafräumen, Nebenräumen und Treppenhäusern und sogar im Außenbereich verwendet werden.

Spitzenreiter liegen knapp beisammen. 11 der 14 getesteten LED-Lampen schnitten gut ab, wobei die ersten ziemlich eng beisammen liegen. Darunter befindet sich auch ein Produkt des Elektrodiskonters Mediamarkt-Saturn und eines von Bauhaus. Die Spitzenreiter zeigten im Test kaum Schwächen; am ehesten wurde noch der Helligkeitsverlust bei hoher Tem­peratur bemängelt.

Haltbarkeitstest. Die Produzenten versprechen eine Lebensdauer von 20, 30 Jahren bzw. 15.000 bis 30.000 Brennstunden. Das lässt sich natürlich nicht sinnvoll testen. Beim vorliegenden Test beschränkte man sich auf 1.500 Stunden. Denn die ­Erfahrung hat gezeigt, dass die meisten LED-Lampen entweder schon nach relativ kurzer Zeit den Geist aufgeben oder ihnen tatsächlich ein langes Leben beschieden ist.

Kein Totalausfall, aber weniger Leuchtkraft. Die geringe Lebensdauer war auch der Grund für das schwache Abschneiden einiger Testkandidaten: Es gab zwar keinen Totalausfall, aber die Lampen von XQ-Lite (erhältlich bei Baumax), Bioledex und Conrad hatten schon nach 1.500 Stunden deutlich an Helligkeit verloren.

Stromkosten sparen. Dank der höheren Energieeffizienz im Vergleich zur Glühlampe – im Extremfall erreicht sie den zehnfachen Wert – hat sich der höhere Preis einer LED-Lampe schon nach einem halben Jahr amortisiert. Mit einer LED-Lampe lassen sich im Jahr 15 Euro an Stromkosten einsparen. Hat ein Haushalt 20 bis 30 Glühlampen in Verwendung und tauscht sie alle aus, so ist die jährliche Einsparmöglichkeit bereits beachtlich.

Schwächen. Vor allem rote Farben werden etwas verfälscht wiedergegeben. Deutlich wird dies vor allem bei Lebensmitteln und Gemälden – daher wären (Halogen-)Glühlampen in der Küche und am Essplatz sowie zum Beleuchten von ­Gemälden besser geeignet. Eine zweite Einschränkung stellt die Größe des Lichtkegels dar. Glühbirnen strahlen das Licht rundum ab, LEDs je nach Anordnung der Dioden mehr oder weniger gerichtetes Licht. Auch hier ergaben sich deutliche Diskrepanzen zwischen der Produktdeklaration und den im Test gemessenen Werten.

Tipp: Rechnung aufbewahren! Wenn es doch einmal passiert und die LED-Lampe schon nach kurzer Zeit kaputt ist, lohnt es sich, zu reklamieren. Händler bzw. Hersteller erweisen sich oft auch über die Gewährleistungsansprüche hinaus als kulant.

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