4.4.2014
Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Warnung vor falschem Inkassodienst

Betrüger mit Pinocchio-Nase © kantver, Fotolia

In den vergangenen Tagen haben sich Beschwerden von Konsumenten in der steirischen Arbeiterkammer gehäuft, die von einem angeblichen Inkassodienst Austria ein Schreiben erhalten haben, in dem sie zur Bezahlung 174,55 Euro aufgefordert werden. Der Auftraggeber ist den Betroffenen jedoch unbekannt. AK-Konsumentenschützer wittern einen Betrugsversuch.

Auf plumpe Drohung nicht reagieren

„Da Sie sich (!) auf unsere Schreiben nicht reagiert haben, gehen wir davon aus, dass Sie an einer außergerichtlichen Erledigung der Angelegenheit nicht interessiert sind“ – mit diesem verdrehten Satz beginnt das Schreiben eines in Linz ansässigen Inkassodienstes Austria,  auch sonst weisen einige fehlerhafte Formulierungen darauf hin, dass die Betrüger mit einem guten Deutsch auf Kriegsfuß stehen. So ist von „Grundvorderung“ eines nicht namentlich genannten Mandanten die Rede. Die letzte Mahnung wird auf Betreiben einer Firma namens Hans Christian Uhl verschickt. Die Adressaten kennen das Unternehmen aber gar nicht.

Persönliche Daten wahrscheinlich weitergegeben

„Wir gehen davon aus, dass es sich wieder um einen Versuch handelt, den Leuten mit der Androhung von gerichtlichen Schritten Geld herauszulocken“, erklärt Mag. Bettina Schrittweiser, Leiterin des AK-Konsumentenschutzes, da es weder das Inkassobüro Inkassodienst Austria noch die Mag. J. Brantner & Url Rechtsanwalt OG in Linz gibt.  „KonsumentInnen sollen keinesfalls zahlen und auch nicht auf das Schreiben antworten.“ Eine angeschriebene Steirerin berichtet, dass nicht nur ihre Adresse, sondern auch das Geburtsdatum und ihre angegebenen Kontodaten richtig sind. Sie hat vor einigen Jahren an einem Gewinnspiel teilgenommen und dort diese Daten bekannt gegeben. Deshalb geht die AK-Expertin davon aus, dass die Daten von diesen Unternehmen verkauft beziehungsweise weitergegeben wurden. 

Getürkte Mahnschreiben

Falsches Inkassobüro fordert 288,95 Euro und Überweisung auf ein Konto in der Türkei: Schreiben ignorieren!

Volle Kraft mit wenig Watt

15 Bodenstaubsauger im Test: Preise von 200 bis 400 Euro. Fünf Geräte überzeugen mit guter Saugkraft trotz geringer Wattzahl.

Verträge mit Te­le­fon­kei­lern

Cold Calling: Wurden Sie am Telefon überrumpelt und haben eine vorschnelle Zusage gemacht? Wann ein Vertrag besteht und wie Sie wieder heraus kommen.

TeilenZu Merkzettel hinzufügen

Facebook-Funktion aktivieren

Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen
Zum Seitenanfang
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
OK