27.1.2015
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Energiegewinnspiel als Köder für Werbefahrt

Schuh tritt auf Banane © Dusan Zidar, Fotolia

Viele Steirer erhalten derzeit „Gewinnbenachrichtigungen“, die letzten Endes nur Lockmittel für den Besuch von Verkaufsveranstaltungen in Gasthäusern sind.

Einkopierte Handschrift-Adressen verwirren

Der Bluff mit Werbefahrten hört nicht auf. Derzeit überrascht eine Postfachfirma namens „Rätselfreunde K.G.“ zahlreiche Steirer mit der Mitteilung, sie hätten „2.500 Euro in bar“ oder ein „E. Fahrrad“ gewonnen, wenn sie an einer „Erlebnisfahrt“ in der zweiten Märzhälfte teilnähmen.  Besondere Verwirrung stiften auf dem Schreiben die einkopierten Handschrift-Adressen der jeweiligen Personen, weil damit ein echter Gewinn vorgegaukelt wird. Mag. Bettina Schrittwieser zu diesem Trick: „Wer einmal an einem Gewinnspiel teilgenommen hat, bekommt mit Sicherheit noch häufig Post von Werbeveranstaltern.“

Am Zielort werden meist überteuerte Waren wie Magnetfeldmatten,  Kochgeschirr oder Nahrungsergänzungsmittel präsentiert. Und es werden Produkte verkauft, obwohl ein Verkauf gesetzlich verboten ist. Der Konsument bringt sich dabei um sein Rücktrittsrecht, weil auf dem Kaufvertrag keine Firmenadresse aufscheint.

Lockbriefe wegwerfen

„Vergessen Sie die leeren Versprechungen“, warnt die Leiterin des AK-Konsumentenschutzes gutgläubige Opfer. Die meisten Werbefahrten führen vermehrt ins Ausland. Ein Rücktritt von einem Kauf ist oft unmöglich, weil bei vielen Unternehmen außer dem Postfach keine Adresse bekannt ist und Ansprüche selten geltend gemacht werden können, wenn kein Firmenvermögen vorhanden ist. Um sich unnötigen Ärger zu ersparen, sollte man solche Lockbriefe wegwerfen.

Eine lange Liste notorisch bekannter Firmen finden Sie im unten stehenden Artikel über "Werbefahrten".

Schmähs mit Werbefahrten

Un­se­riö­se Firmen finden Sie unter www.haen­de­weg­von­wer­be­fahr­ten.at.

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