10.5.2017

Fiese Abzocke bei Eintrittskarten

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Kartenbüros, egal ob übers Internet oder auch direkt, verlangen immer einen Aufschlag, "der ist aber meist nicht sehr hoch", so Bettina Schrittwieser, Leiterin des AK-Konsumentenschutzes. Vorsicht ist aber bei Plattformen geboten, die nur die Vermittlung zwischen Verkäuferinnen bzw. Verkäufern  und Käuferinnen und Käufern anbieten. Hier wird es oft sehr teuer, wie ein Fall beispielsweise bei www.viagogo.at zeigt.

168 Euro Gebühren

Ein Konsument bestellte sich drei Konzertkarten um 446 Euro. Dazu kamen dann noch eine Buchungsgebühr von 127 Euro und eine Liefergebühr von 16 Euro. Mit der Mehrwertsteuer (25 Euro) zahlte der Konsument insgesamt 614 Euro. "Die Aufschläge können bis zu 100 Prozent des Kartenpreises ausmachen", so Schrittwieser. Die AK rät, bei der Bestellung genau darauf zu achten, welcher Kartenpreis und welche Zusatzkosten verrechnet werden, sowie Preise zu vergleichen.

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