13.4.2017

Die AK warnt vor routenplaner-maps.com

Bild teilen

"Wir erhalten derzeit vermehrt Beschwerden, dass Konsumentinnen und Konsumenten von der Inkassoabteilung Steinbach & Partner mit E-Mails bedroht werden", sagt Bettina Schrittwieser, Leiterin des AK-Konsumentenschutzes. Es handelt sich dabei um Personen, die versehentlich auf einen kostenpflichtigen Routenplaner der Website www.routenplaner-maps.com gestoßen sind. Die Inkassoabteilung schickt ihnen eine "Terminbekanntgabe der Pfändung Ihrer Wertgegenstände". Die einzige Möglichkeit, die Maßnahme abzuwenden, sei die Bezahlung von 750 Euro.

Schreiben einfach ignorieren

"Da die Website aber irreführend gestaltet ist und auch andere gesetzliche Bestimmungen nicht eingehalten werden, wird kein rechtswirksamer Vertrag abgeschlossen", so Schrittwieser: "Alle Zahlungsaufforderungen sind rechtswidrig." Die AK-Expertin rät, die Nachricht zu ignorieren und keine Reaktion zu zeigen.
Für weitere Fragen zur Pfändungsandrohung empfiehlt Schrittwieser sich an den Internet Ombudsmann (www.ombudsmann.at) zu wenden. Er bietet kostenlose Streitschlichtung und Beratung für Online-Geschäfte an.

Das könnte Sie auch interessieren

Zusteller übergibt Frau ein Paket. © Dariya Angelova, AdobeStock

Achtung bei Bestellungen außerhalb der EU

Steuern, Transportkosten und Bearbeitungsgebühren scheinen meist nicht gleich zu Anfang der Bestellung auf – verursachen aber hohe Kosten.